DGB-Regionalsekretär Peter Hofmann referiert
Richtige Rente

Luhe. (mue) Alters-, Mütter- und Erwerbsminderungsrente waren die Themen eines Vortrags von Rentenversicherungsberater Peter Hofmann im Schützenheim. CSU-Vorsitzender Norbert Wildenauer begrüßte mehr als 30 Interessierte.

Vor allem die Änderungen im Rentengesetz seit 1. Juli 2014 sprach Hofmann an. Bis zum Jahrgang 1952 kann jeder mit 63 Jahren abschlagfrei bei 45 Beitragsjahren in Rente gehen. Bundesweit hätten bereits 163 000 die Rente mit 63 beantragt. Vor allem die Anrechnungszeiten sollten vorher bei einem Beratungsgespräch geklärt werden. Die Rente wegen Erwerbsminderung setzt 36 Monate Pflichtbeiträge in den letzten fünf Jahren voraus. "Es war die CSU, die durchgesetzt hat, dass der Arbeitgeber auch bei nichtversicherungspflichtigen Minijobs Beiträge entrichten müssen", sagte Hofmann.

Bereits ein monatliches Einkommen von 175 Euro sichert den Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Die Hauptursache bei der Frühverrentung waren psychische Erkrankungen. Durch die Änderungen im Rentengesetz schmelzen die Rücklagen von 33,5 Milliarden im Jahr 2014 auf 5 Milliarden bis 2019. Um eine Rente zu bekommen, die über der Grundsicherung liegt, müsse ein Arbeitnehmer 27 Jahre arbeiten und dabei jeweils im Durchschnitt 34 500 Euro jährlich verdienen.
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