Diamantene Hochzeit von Margarethe und Wenzl Hackl - Lokführer bleibt Berufstraum
Endstation in Wildenreuth

(njn) Wenzl Hackl stammt aus Rumänien. Doch das Schicksal verschlug ihn in den Steinwald. Hier lernte er seine Frau Margarethe kennen. Das war vor sechs Jahrzehnten. Zur diamantenen Hochzeit gratulierte Bürgermeister Hans Donko mit einem Präsentkorb und einer Urkunde.

Geboren wurde Wenzl Hackl in Rumänien. Die Wirren des Zweiten Weltkriegs und die Nachkriegszeit ließen es nicht zu, dass er seinen Traumberuf Lokführer ergreifen konnte. Er begann zwar eine Lehre bei der Bahn in Polen, doch dem machte die Vertreibung ein jähes Ende.

Nach einer ungewissen Zeit verschlug es ihn nach Wildenreuth. Zuerst arbeitete er auf verschiedenen Bauernhöfen, bis er als erster Lehrling bei der Firma Hecht in Erbendorf das Handwerk des Schmieds erlernte. Später arbeitete er bis zum Ruhestand im Straßenbau.

Eine eingefleischte Wildenreutherin ist Ehefrau Margarete, die als gelernte Säuglingsschwester auch in Nürnberg tätig war. 1955 läuteten für beide die Hochzeitsglocken. Acht Kindern schenkten sie das Leben.

Aus dem öffentlichen Leben in Wildenreuth waren beide nicht wegzudenken. So war Wenzl Hackl von 1966 bis zur Eingemeindung des Ortes nach Erbendorf Gemeinderat. Neben dem Oberpfälzer Waldverein engagierte er sich bei der Siedlergemeinschaft, die seine Arbeit mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden honorierte. Ehefrau Margarethe beteiligte sich an den Seniorennachmittagen der evangelischen Kirchengemeinde.

19 Enkelkinder

Dass es dem Jubelpaar nicht langweilig wird, dafür sorgt die Familie. Denn neben den acht Kindern gibt es mittlerweile 19 Enkelkinder und ein Urenkelkind.
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