Dickes Lob für Jungfeuerwehrler
Aus dem Vereinsleben

Erbendorf. (njn) "Bei der Jugendolympiade 2014 auf heimischem Boden hat unsere Jugendfeuerwehr ein unglaubliches Ergebnis erzielen können." Das erklärte Jugendfeuerwehrwart Roland Kaiser bei der Generalversammlung der Feuerwehr in der Stadthalle. Stolz zeigte er sich über das Engagement der Jungfeuerwehrler.

Kaiser sprach von einem abwechslungsreichen Jahr. Bei der Jugendolympiade der Kreisfeuerwehr anlässlich des 150. Gründungsfestes in der Steinwaldstadt trat die Jugendfeuerwehr gleich mit drei Gruppen an. "Das Ergebnis lässt sich sehen: ein erster, zweiter und neunter Platz schlugen zu Buche. "

Nicht so erfolgreich wie die Jugendolympiade verlief nach den Worten des Jugendwarts die Teilnahme beim Jugendleistungsmarsch. Hier erreichte der Feuerwehrnachwuchs Platz 21 von 28. Roland Kaiser relativierte aber das Ergebnis. "Drei von vier Jugendlichen haben erstmals an einem Leistungsmarsch teilgenommen und sich tapfer geschlagen."

Weiterer Höhepunkt im abgelaufenen Jahr war der Berufsfeuerwehrtag gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz. "24 Stunden rund um die Uhr konnten die Jugendlichen miterleben, was in der Feuerwehr mit Einsätzen, Vor- und Nachbereitungen los ist."

Der Jugendwart berichtete von insgesamt 27 Übungen des Nachwuchses, um sich das Wissen eines Feuerwehrmannes anzueignen. Auch beim Wissenstest jährlich im Herbst waren alle Teilnehmer erfolgreich.

In der Generalversammlung hatte Kaiser ein großes Lob für seine Schützlinge übrig. "Egal was zu tun war, ihr wart immer da." Denn die Jugendfeuerwehrler haben neben Übungen und Wettbewerben auch viel für das Vereinsleben geleistet. Ob beim Jubiläumsfest oder beim Basteln von Weihnachtsgeschenken für den Adventsmarkt, sie hätten immer kräftig mit angepackt: "Ihr seid einfach Spitze."

Einen großen Dank sprach Kaiser allen Helfern, die die Jugendausbildung im vergangenen Jahr unterstützten, aus. Besonders bedankte er sich bei seinem Stellvertreter Christopher Linkel und dessen Ehefrau Anna Linkel, die beide viel Arbeit in die Jugendfeuerwehr stecken.

Feuerwehrvorsitzender Albert Vollath bezeichnete die Jugendarbeit als einen Grundstein der Wehr. "Nur wer heute schon auf eine starke Nachwuchsarbeit setzt, kann die Aufgaben von morgen bewältigen", fügte Kommandant Bernhard Schmidt an. "Ihr macht das wirklich gut - eure Ausbildung und euren Zeiteinsatz."
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