Dickes Lob für Träger der Maske

Die Feuerwehr Schmidtstadt verfügt über die meisten Atemschutzträger - verglichen mit den drei anderen Etzelwanger Gemeindewehren. Das brachte ihr nun hohe Anerkennung von Bürgermeister Roman Berr.

Das besondere Lob galt dem Engagement der sechs Aktiven, die dafür verantwortlich sind. Außerdem erreichten fünf Frauen der Wehr mit der jüngsten Leistungsprüfung die höchste Stufe und das Leistungsabzeichen in Gold auf rotem Grund.

Aktuell 60 Mitglieder

Vorsitzender Roland Meredig blickte in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zur Linde zurück auf das Winterfest, die erfolgreiche Beteiligung am Bürgerschießen in Neutras, auf die Mitwirkung bei den Festzügen der Wehren in Achtel und Michelfeld, auf das Weinfest und die Mitwirkung beim Gemeindekegelturnier. Für heuer kündigte er die Beteiligung am Festzug in Illschwang und eine Frühjahrswanderung an. Der Feuerwehrverein zählt 60 Mitglieder.

Der Vorsitzende gedachte des Todes von Ehrenmitglied Herbert Putzin und von Georg Herrmann. Kassier Thomas Dürrschmidt bestätigte beachtliche Spendenbereitschaft. Die Finanzen der Wehr verzeichneten trotz Ergänzung der Ausrüstung und Gerätereparaturen ein Plus.

Auch drei Jugendliche

Kommandant Peter Appel führt eine Truppe von 38 Aktiven, darunter neun Frauen. Drei Jugendliche bereiten sich derzeit auf den Dienst vor. Ein befürchteter Wohnungsbrand in Ziegelhütten und Feuer in einem Wohnhaus in Neukirchen alarmierten die Schmidtstädter ebenso wie ein Kaminbrand in Eggenberg.

Um die Fertigkeiten zu ergänzen und zu erhalten, gab es Unterricht zur Unfallverhütung, Funk- und Atemschutzübungen sowie Hydrantenüberprüfungen. Das Zusammenspiel der vier Gemeindewehren trainierte man bei Gemeinschaftsübungen. Auch der Einsatz zur Brandschutzwoche diente dem Zusammenspiel und der effizienten Abstimmung der unterschiedlichen Ausrüstung. Bei einer Leistungsprüfung zusammen mit der Kirchenreinbacher Wehr erwarben sich die Teilnehmer Leistungsabzeichen von Bronze bis Gold auf rotem Grund.

Beim Burgen- und Schlösserlauf übernahm die Wehr die Absicherung bei Straßenquerungen. Heuer sei eine Truppmannausbildung geplant. Mit Norbert Sperber werde die Anwendung der Digitalfunkgeräte geübt. Die Aktiven bekommen Lederstiefel. Die Alarmierung der Wehrangehörigen über SMS oder E-Mail habe zu guten Ergebnissen geführt. Peter Appel dankte der Gemeinde für die Unterstützung und seinen Wehrkameraden für die gute Zusammenarbeit.

Die höchste Stufe

Kreisbrandinspektor (KBI) Peter Deiml, Kreisbrandmeister (KBM) Christian Meyer, Bürgermeister Berr, die Kommandanten Peter Appel und Günther Heinl nahmen die Verleihung der neuen Leistungsabzeichen vor. Lukas Meredig war mit der höchsten Stufe im Wissenstest dran. Das Leistungsabzeichen in Bronze erwarben Alexander Roth und Oliver Herbst. Gold auf blauem Grund zeichnet Hans Zäch aus, Gold auf grünem Grund Sebastian Ehras. Melanie Meredig, Anita Renner, Heidi Roth, Elisabeth Steger-Piehl und Lydia Zahner erreichten mit Gold auf rotem Grund die höchste Stufe. Auch Matthias Fenzel und Thiemo Götzl durften dieses Abzeichen entgegennehmen.

Vorteile bei Alarmierung

Bürgermeister Roman Berr würdigte den ehrenamtlichen Einsatz der Wehr für die Gemeinde - ebenso wie die Bereitschaft, mit Leistungsprüfungen das Wissen und die Fertigkeiten zu vervollkommnen. Die neue Leitstelle funktioniere inzwischen bestens, bestätigte KBI Deiml und erkannte Vorteile in der neuen Form der Alarmierung. Der Digitalfunk, dessen Einführung zurzeit anlaufe, werde vermutlich Ende 2015 überall funktionieren. Deiml übermittelte Grüße von Johann Ludwig, der aus beruflichen Gründen sein KBM-Amt aufgegeben hat.

Dessen Nachfolger Christian Meyer stellte sich der Versammlung vor und bot seine Hilfe an mit dem Wunsch auf gutes Zusammenwirken.
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