Die Behörde macht Druck

Die Verbandsräte bei der Besichtigung des alten Wasserwerks zwischen Neunaigen und Unterköblitz, das nicht mehr lange Bestand hat. Bild: seb

Viel Zeit bleibt nicht mehr. Die Trinkwasserversorgung Neunaigen/Kemnath muss dringend saniert werden. Sonst verfällt die Genehmigung zur Einspeisung.

Der Zweckverband zur Trinkwasserversorgung von Neunaigen und Kemnath am Buchberg steht vor wichtigen Investitionsentscheidungen. Wegen des notwendigen Neubaus des Wasserwerks mit geschätzten Kosten von 850 000 Euro müssen möglichst zügig Vorarbeiten erledigt werden, die einen Nachtragshaushalt im laufenden Verbandsetat in Höhe von 150 000 Euro erforderlich gemacht haben.

Die Verbandsräte mit ihrem Vorsitzenden Vitus Bauer und den beiden Bürgermeistern der betroffenen Kommunen Wernberg-Köblitz und Schnaittenbach, Georg Butz und Sepp Reindl, segneten die veranschlagte Etataufstockung einstimmig ab. Sie kommt heuer noch zum Tragen. Die nun zur Verfügung stehenden 150 000 Euro werden für die Planung zum Neubau des Wasserwerks und die Konzeptionierung der nötigen technischen Verbesserungen aufgewendet, erläuterte als zuständiger Sachbearbeiter Bernhard Praschel (Kämmerer der Gemeinde Wernberg-Köblitz) der Runde.

Finanziert wird diese jetzt beschlossene Summe über eine Darlehensaufnahme in Höhe von 74 000 Euro, 40 000 Euro aus den Rücklagen des Zweckverbands und 36 000 Euro durch eine Baukostenerstattung von der Brennerei- und Energiegenossenschaft auf der Basis eines vor Gericht geschlossenen Vergleichs, ergänzte Praschel bei einem Ortstermin. (Im Blickpunkt)
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