Die Bevölkerung aus Hartmannshof und Umgebung zeigt sich sehr hilfsbereit
Bescherung für die Flüchtlinge

Zu den Menschen am Meer kommen die Wellen von selbst. "Landratten" müssen etwas dafür tun, um sie in Gang zu bringen. Der Gemeindebrief der evangelischen Christen und Mundpropaganda haben es geschafft, eine Welle an Sachspenden für die syrischen Flüchtlinge auszulösen, die in Hartmannshof untergebracht sind. Sie holten sich die Geschenkpäckchen unterm Weihnachtsbaum ab.

Als Judit Herbst mit Schwester und Mutter die Kartons voll Geschenktüten in die Friedenskirche schleppte, fand sich eine Schar junger Männer aus der benachbarten Flüchtlingsunterkunft ein. In den Bänken sitzend, hörten sie Judit zu, die ihnen den Brauch mit Christbaum und Geschenken erklärte. Für sie war das alles unbekannt. Judit sprach Englisch; ein Syrer übersetzte ins Arabische.

Diese Aktion verfolgte Diakon i.R. Hannes Schneider als Vertreter der Kirchengemeinde. Er spielte für die Flüchtlinge eine weihnachtliche Weise auf seiner Trompete. Dann bekamen sie die Gaben überreicht. Neben Artikeln des täglichen Bedarfs fanden die Männer auch einige Dinge in den Päckchen, die sie sich gewünscht hatten.

Die Spender hatten vom Team um Judit Herbst beschriftete Aufklebezettel bekommen, welchen Inhalt die Päckchen haben sollten. Die Helfergruppe war von der großen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung aus dem Ort und der Umgebung völlig überrascht und sieht dies als ein gutes Zeichen an.
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