Die Breitbandversorgung wird ausgebaut und
Zuwarten kostet Geld

die Sanierung der Abwasseranlage Oberland steht heuer an. Andere dringende Maßnahmen müssen aus diesem Grund verschoben werden, wofür der SPD-Ortsverein großes Verständnis zeigt.

Gut besucht war die Vorstandssitzung im Kreuzwirtshaus in Immenstetten. Vorsitzender Andreas Koch umriss die beiden Schwerpunktthemen.

Die SPD-Fraktion hatte an Bürgermeister und Gemeinderat einen Antrag gestellt mit der Bitte, einen Zeitplan zu erarbeiten, aus dem ersichtlich wird, wann das Projekt Trinkwasserversorgung angegangen wird und in welchem Zeitraum das Abwasserkonzept umgesetzt werden soll. Die SPD-Gemeinderäte Andreas Koch, Gerhard Dotzler und Rudolf Preitschaft sehen diese teuren Maßnahmen als dringend an.

Nach Mitteilung von Bürgermeister Alwin Märkl beginnt die Baumaßnahme Abwasseranlage Oberland noch heuer, sie soll bis Oktober 2016 abgeschlossen sein. Im kommenden Jahr läuft auch die Baumaßnahme Abwasseranlage Immenstetten an, 2016/2017 wird die Kläranlage Etsdorf saniert. In Kürze soll der Schönungsteich an der Kläranlage Geiselhof geräumt werden. Bis 2016 ist vorgesehen, die Sanierung der Kanäle mit Kosten von jährlich 120 000 Euro abzuschließen. 2015 stehen an die Kamerabefahrung und Schadensklassifizierung für Hiltersdorf, Paulsdorf und Etsdorf sowie die Entscheidung über die zukünftige Wasserversorgung und über die Abwasserbeseitigung (Sanierung der Kläranlage oder Anschluss an den Zweckverband Amberg/Kümmersbruck). 2016 läuft dann die Sanierung der Wasserversorgung Freudenberg an.

Fraktionsvorsitzender Gerhard Dotzler erklärte: "Eine zeitnahe Entscheidung über die Wasserver- und Abwasserentsorgung ist eine Kernforderung der SPD. Die Einrichtungen sind ins Alter gekommen und schieben einen gewaltigen Sanierungsbedarf vor sich her. Mit jedem Jahr des Wartens steigen die Kosten."

Andreas Koch meinte, dass bei der Umsetzung die Bürger ein gehöriges Mitspracherecht erhalten werden. Die Ergebnisse der Vorermittlungen lägen schon vor und zeigten, dass es mehrere Möglichkeiten gebe, um für die Zukunft ein sicheres Wasser- und Abwassersystem mit guten Konditionen zu errichten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Freudenberg (2767)September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.