Die CSU 2020 bauen

Mit dem neuen Kreisvorsitzenden Benedikt Grimm (sitzend, Dritter von links) und einem neuen Vorstand geht die Junge Union im Landkreis Neustadt in die nächsten Jahre. Bild: fz

Von einem beeindruckenden Bild und kraftvollen Zeichen sprach der CSU-Kreisvorsitzende und Landrat Andreas Meier. "Hier sitzt die politische Zukunft des Landkreises", sagte er in der Kreisversammlung der Jungen Union (JU), die mit einem neuen Kreisvorsitzenden in die nächsten Jahre geht.

Parkstein. (fz) Vollbesetzt war am Freitagabend der Festsaal des Marktes mit 136 Delegierten und 30 Ehrengästen. Bürgermeisterin Tanja Schiffmann freute sich, dass eine solch bedeutende Veranstaltung in Parkstein stattfinde. JU-Ortsvorsitzender Michael Gleißner hob hervor, dass hier junge Menschen Demokratie praktizierten.

In Bayern auf Platz eins

Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender Stephan Oetzinger sagte zu den Delegierten, er wolle sein Amt in ihre Hände legen, damit sie die Weichen für die Zukunft des Kreisverbandes stellen könnten. Die Landkreis-JU stehe deutlich und unangefochten an der Spitze aller bayerischen Kreisverbände mit fast 1200 Mitgliedern in 28 Ortsverbänden. In seiner Zeit seit 2009 wurden 531 Mitglieder neu aufgenommen.

Oetzinger blickte auf die Kommunalwahl zurück und sprach die großartigen Erfolge der JU auf Landkreisebene und in den Kommunen an. "Wir sind Marktführer der politischen Jugendorganisationen im Landkreis", sagte Oetzinger. "Bei uns ist Junge Union ein Lebensgefühl."

Kreisgeschäftsführer Benedikt Grimm bezifferte die Mitgliederzahl mit 1170, was ein Nettogewinn um Vorjahr von 35 Mitgliedern sei. Der Kreisverband habe ein Durchschnittsalter von 26,8 Jahren. Auf diesen starken Mittelbau könne man in den kommenden Jahren zählen. Die stärksten Ortsverbände sind Pressath mit 99 Mitgliedern, gefolgt von Mantel (82), Neustadt (80) und Weiherhammer (79). Grimm führte mehrere Arbeitskreise an, in denen es um Crystal Speed, Dorferneuerung und Kindertagesstätten ging.

JU-Ehrenvorsitzender und Altlandrat Simon Wittmann stellte fest, dass es keine andere existierende politische Jugendorganisation außer an Stammtischen im Landkreis gebe. "Sorgt dafür, dass die JU im Landkreis weiter mitbestimmt", appellierte Wittmann an den CSU-Nachwuchs. Bezirksvorsitzender Christian Doleschal unterstrich, dass Oetzinger in seinen sechs Jahren als Kreisvorsitzender des größten Kreisverbandes in Bayern ein weiteres Kapitel JU-Geschichte schrieb. Die JU möchte inhaltlicher Motor in der Region sein, und dafür sei der "Oberpfälzer Zukunftskreis" gegründet worden.

Zeit zum Profilieren

CSU-Kreisvorsitzender Meier anerkannte, dass Oetzinger als JU-Kreisvorsitzender die Nachwuchsschmiede für die CSU erfolgreich geführt habe. "Wir bauen jetzt an der CSU 2020". Nun sei die Zeit, sich zu profilieren für einen Generationswechsel in der Landkreis-CSU. Bei der Neuwahl für den Kreisvorsitz erhielt Grimm 109 der 136 Delegiertenstimmen und damit 80 Prozent. Der 26-jährige Versicherungsmakler, seit sechs Jahren Kreisgeschäftsführer, will die Ortsverbände weiter vernetzen. Ein starker Kreisverband sei die ideale Grundlage, um inhaltlich gute Arbeit zu liefern. Besonders dankte der neue Kreisvorsitzende seinem politischen Ziehvater Oetzinger.
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