Die doppelte Null

Normalerweise bleibt Christoph Hegenbart ganz cool vor dem Tor (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Erlangen-Bruck). Am Sonntag im Test gegen den VFC Plauen vergab er aber beste Chancen. Bild: A. Schwarzmeier

Die Chancenverwertung war schon in der vergangenen Saison eine Problemzone der SpVgg SV Weiden. Großartige Besserung gab es noch nicht - siehe das Spiel am Sonntag beim VFC Plauen.

Weiden. (ssl) Nur zwei Tage nach dem erfolgreichen Pflichtspieldebüt von Tomás Galásek mit dem Pokalsieg beim SV Mitterteich, kam die SpVgg SV Weiden beim sächsischen Oberligisten VFC Plauen über ein 0:0-Unentschieden nicht hinaus. Allerdings war der Trainer mit dem Auftritt seines Teams trotzdem zufrieden: "Wir waren überlegen und haben in der Abwehr kaum Chancen zugelassen. Wenn wir dann noch die nötigen Tore machen, bin ich zuversichtlich."

Früher als zunächst geplant machte sich der Tross der Oberpfälzer am Sonntag auf die Reise ins Vogtland. Wegen der zu erwartenden tropischen Temperaturen am Nachmittag, wurde die Partie kurzfristig auf 11 Uhr vormittags verlegt. Zudem gesellten sich zu den am Freitag schon verletzten Rafael Wodniok und Marco Kießling noch die fehlenden Thomas Wildenauer und Dennis Paulus. Neuzugang Josef Rodler war noch nicht spielberechtigt.

Trotzdem startete der Bayernligist konzentriert in die Partie und hatte mehr vom Spiel. So hatte Juniorenkeeper Felix Hofmann, der für Dominik Forster in die Startelf rückte, einen vergleichsweise ruhigen Arbeitstag. Offensiv zeigte die Galásek - Truppe erneut gute Ansätze, konnte aber die Vielzahl an großen Möglichkeiten in der ersten Halbzeit nicht nutzen. So hätte beispielsweise Stürmer Christoph Hegenbart allein mit drei guten Chancen für die Führung sorgen müssen. Derselbe Spieler vergab in der 30. Minute sogar einen Foulelfmeter.

"Schritt nach vorne"

Ein ähnliches Bild spielte sich in Halbzeit zwei ab. Mit guten Kombinationen und taktischer Ordnung war man der Mannschaft von Trainer Ingo Walther weiter überlegen und so stand lediglich die mangelnde Cleverness vor dem Tor im Weg. Auch wenn zum Ende des Spiels hin dann spürbar die Kraft wegen der Hitze und des zweiten Spiels am Wochenende nachließ, zeigte sich Galásek optimistisch: " Die Jungs haben das gut gemacht, es war wieder ein Schritt nach vorne. Positiv ist, dass wir erstmals kein Gegentor bekommen haben."
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