Die Erinnerung bewahren

Der neue Vorstand der KSK (von links): Vorsitzender Reinhard Bauer, Manfred Schmelter, zweiter Bürgermeister Christian Drehobel, Andrea Hofmann, zweiter Kreisvorsitzender Sebastian Herchenbach, Hans-Peter Hofmann, Bernhard Roth und Max Prechtl. Bild: rat

Die Namen der Gefallenen am Ehrenmal mit Leben erfüllen. Dieses Ziel hat sich die Krieger- und Soldatenkameradschaft Fuhrmannsreuth (KSK) gesetzt. Dazu gehört eine Befragung von Zeitzeugen.

Mit jenen Fuhrmannsreuthern, die Informationen zu den schrecklichen Ereignissen des Dritten Reiches geben können, will die KSK ins Gespräch kommen. Vorsitzender Reinhard Bauer betonte bei der Hauptversammlung, besonders gehe es darum, die Namen der Verstorbenen und Vermissten, die am Kriegerdenkmal zu lesen sind, mit Leben zu erfüllen. "Hinter jedem Namen steht eine Geschichte und die soll uns allen erhalten bleiben."

Kleine Änderungen

Leicht verändert stellt sich der neue Vorstand der KSK Fuhrmannsreuth den kommenden Aufgaben. Einstimmig wiedergewählt wurden Reinhard Bauer als Vorstand, Stellvertreter ist Bernhard Roth, Kassier Klaus Hars. Alle Wählerstimmen auf sich vereinen konnte auch die neu gewählte Schriftführerin Andrea Hofmann, die als frühere Beisitzerin das Amt mit Max Prechtl tauschte.

Manfred Schmelter und Werner Schindler komplettieren die Beisitzerriege. Als Kassenprüfer fungieren in der neuen Wahlperiode weiterhin Rudi Ernstberger und der neu gewählte Hans-Peter Hofmann.

Drei Hauptaufgaben

In Anwesenheit des Kreisvorsitzenden Thomas Semba und seines Stellvertreters Sebastian Herchenbach gab Vorsitzender Reinhard Bauer einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Als Hauptaufgabe sieht Bauer die Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens, die Pflege des Kriegerdenkmals und die Gestaltung des Volkstrauertages.

Besuche galten auch den Veranstaltungen befreundeter KSK- und SRK-Vereine, den Festen der Gemeinde und heimischer Vereine. Die KSK nahm auch am Hans-Stahl-Gedächtnisschießen teil und hielt einen Kameradschaftsabend und ein Weinfest ab. Dank zollte Bauer neben den Helfern beim Volkstrauertag auch den Sammlern für die Kriegsgräberfürsorge.

Kreisvorsitzender Thomas Semba berichtete von den weltweiten Einsätzen der Bundeswehr und erinnerte an deren Aufgaben, aber auch an die damit verbundenen Risiken. Er sieht seine Aufgabe darin, sich dafür einzusetzen, das Ansehen der Bundeswehr in der Öffentlichkeit zu stärken. Zweiter Bürgermeister Christian Drehobel wies auf die vielen Aktivitäten der Fuhrmannsreuther KSK hin. "Aus den Schrecken des Krieges lernen", war seine Botschaft.

Mit den anderen Fuhrmannsreuther Vereinen kam man überein, ein gemeinsames Johannisfeuer abzuhalten. Da die Vereinsausgaben die Einnahmen, auch auf Grund eines stagnierenden Mitgliederstandes, jedes Jahr übersteigen, beschloss die Versammlung einstimmig eine Beitragserhöhung auf 15 Euro. Abschließend bedankte sich der stellvertretende Vorsitzende Bernhard Roth bei Reinhard Bauer für seinen tatkräftigen Einsatz für den Verein und wünschte ihm viel Kraft für die anstehenden Aufgaben.
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