Die Finanzen aufgebessert

Der Vorstand des Sportvereins Fischbach wurde neu gewählt. Vorsitzender bleibt Josef Jobst (vorne, Dritter von links). Bilder: heg (2)

Die Rekordbeteiligung bei der Generalversammlung des Sportvereins sprengte fast den räumlichen Rahmen. 122 Mitglieder trugen sich letzten Sonntag in die Anwesenheitsliste ein. Grund dafür waren auch einige brisante Themen.

Seit 28 Jahren habe er so einen Andrang bei einer Mitgliederversammlung noch nicht erlebt, sagte Jobst, ehe er auf die Aktivitäten des 603 Mitglieder zählenden Vereins blickte. Im vergangenen Jahr lag das Hauptaugenmerk auf der 65-Jahr-Feier.

Der Landkreislauf

Die Christbaumversteigerung oder die Haussammlungen wurden von der Bevölkerung gut unterstützt. Die Beteiligung mehrerer Abteilungen an der Fischbacher Schloss-Weihnacht machte zwar viel Arbeit, sagte Jobst, sie habe sich aber letztendlich ausgezahlt. In 2016 wolle man wieder dabei sein. Der Vorsitzende warb bei dieser Gelegenheit um Präsenz beim Startschuss des auf dem Fischbacher Sportplatz startenden Landkreislaufs am 16. Mai um 8 Uhr. Nicht unerwähnt ließ Jobst die Meinungsverschiedenheiten mit der Stadt und dem TSV wegen der Turnhallenbelegungszeiten in Nittenau. Die Jahresberichte der jeweiligen Abteilungsleiter folgten.

Den ersten finanziellen Rechenschaftsbericht in seiner Amtszeit präsentierte Hauptkassier Markus Fohringer. Ein einheitliches Kassensystem, das vom BLSV zur Verfügung gestellt werde, solle genutzt, vorher getestet und dann auf die einzelnen Abteilungen übertragen werden.

Eine Deckungslücke

Mehrere Satzungsänderungen passierten in einem zweiten Anlauf die Mitgliederversammlung einstimmig. Hierzu bemerkte Jobst, dass man es diesmal dem Registergericht hoffentlich recht machen könne. Hauptkassier Markus Fohringer hatte die schwierige Aufgabe, die Mitglieder von der Notwendigkeit einer. Es habe sich herausgestellt, dass der Verein von den Mitgliedsbeiträgen alleine nicht existieren könne, die Finanzsituation weiter schrumpfe, die Kosten aber steigen würden. Bisher versuchte man durch Haussammlungen, Spenden, Bandenwerbung und Christbaumversteigerungen zu kompensieren. Dies alles eingerechnet, so Fohringer, bestehe immer noch eine Deckungslücke von gut 3 Euro je Mitglied. Die Frage, ob im Falle von größeren Baumaßnahmen am Vereinsheim eine erneute Beitragsdiskussion zur Debatte stehe, konnte Fohringer ausschließen. Dank guter Argumente und schlüssiger Vorbereitung wurde abschließend im schriftlichen Votum die Mehrheit der Mitglieder von einer Beitragsangleichung überzeugt.
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