Die Frankenpfalz präsentiert eine neue Ausgabe ihrer Ausbildungsplatz-Broschüre
Wegweiser für Berufseinsteiger

Die Ausbildungsplatzbroschüre der Frankenpfalz wurde am Mittwoch im Auerbacher Rathaus vorgestellt. Die Real- und Mittelschüler sind dankbar für die kompakt zusammengefassten Informationen. Bild: swt
49 Betriebe, die Lehrstellen oder Praktika anbieten, listet die druckfrische Ausbildungsplatz-Broschüre der Frankenpfalz-Gemeinden. Als erste hielten sie am Mittwoch die Klasse 9M der Mittelschule und die 9a der Realschule im Auerbacher Rathaus in den Händen.

Zum zehnten Mal hat Horst Müller von der Stadtverwaltung insgesamt 239 Betriebe angefragt, ob und wie viele Ausbildungsplätze sie anbieten. Von den Antworten kamen 25 aus Auerbach, sieben aus Königstein, fünf aus Hartenstein, je vier aus Velden und Neuhaus, zwei aus Hirschbach und je eine aus Betzenstein und Plech. Alle Adressen, Voraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten stehen in der Broschüre.

Vom Bankkaufmann über den Chemielaborant bis zum Heilerziehungspfleger sind viele Berufsfelder dabei. Bürgermeister Joachim Neuß, der die Broschüre vorstellte, zeigte sich überzeugt, dass alle Jugendlichen in Auerbach und der Region fündig werden. Überhaupt sei ihm um sie nicht bange: "Ich erlebe die Schüler und künftigen Arbeitnehmer allesamt als willig und motiviert."

Im Landkreis liege die Arbeitslosigkeit sehr niedrig bei 2,7 Prozent, in Auerbach gar unter 2 Prozent. Kaum ein Jugendliche stehe in der Bergstadt auf der Straße.

Auch die Verwaltung möchte wieder einen Azubi einstellen. Allerdings müsse der Stadtrat erst noch zustimmen, so dass diese Stelle nicht in der Broschüre auftaucht. Seit 2008 hat die Stadtverwaltung vier junge Leute ausgebildet. Dazu kommen noch die Lehrlinge im Bauhof.

Die Schüler, die am Mittwoch stellvertretend für die Jugend ins Rathaus kamen, wissen übrigens schon ziemlich genau, was sie werden wollen. Florian Liereth aus der Realschule möchte sich eine Grundlage als Industriekaufmann schaffen und danach eine Weiterbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten machen. Florian Herbst interessiert sich für eine Ausbildung im Touristikbereich. Er macht in den Osterferien ein Praktikum in Nürnberg in der Touristik- und Informationszentrale.

Beide Schüler wollen gerne in der Heimat bleiben und arbeiten. Die begleitenden Lehrkräfte Renate Schmidt (Mittelschule) und Gregor Forster (Realschule) wussten die Initiative der Frankenpfalz zu schätzen. Sie versicherten, die Broschüre an ihre Schüler weiterzugeben.
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