Die großen Gruppen fehlen

Der Mehrzweckraum im Mehrzweckraum bietet auch Platz für kulturelle Veranstaltungen. Der frisch überholte Raum bietet je nach Lage und Ausschmückung immer einen guten Rahmen - wie etwa zum Abschluss des Workshops, in dem das Glasfenster für die Cadolzburg bei Nürnberg gefertigt worden ist (wir berichteten). Bild: fsc

Der Kreis der Unterstützer wird kleiner. "Wir verlieren immer noch mehr Mitglieder durch Tod und Austritt, als wir durch neue Förderer hinzugewinnen", beklagte Vorsitzende Ute Bauer die Situation beim Verein "Jugendhaus Maximilian Kolbe".

Nach einem Gedenkgottesdienst kamen die Mitglieder des Fördervereins in die Gaststätte Eckstein zur Jahresversammlung zusammen. Ute Bauer erinnerte an einen erfolgreichen Tag der Offenen Tür im Jugendhaus. Stefan Meyer, der Kassier des Fördervereins hatte bei der Wernersreuther Maibaumversteigerung gewonnen, den Baum gleich verkaufen können und den Erlös dem Verein gespendet. Ein Dank der Vorsitzenden galt dem Betreuerehepaar des Jugendhauses, Birgit und Klaus Frank, sowie den "guten Geistern" Ida Bauer und Elfriede Berling.

Solides Grundvermögen

Im Kassenbericht von Stefan Meyer stand am Ende ein Überschuss von gut 2000 Euro, die das solide Grundvermögen des Fördervereins erneut stärken. Prof. Dr. Dr. Wolfgang Grunewald und Klaus Meyer bescheinigten perfekte Kassenführung. In einem Grußwort brachte Jürgen Preisinger vom Kreisjugendring seine Anerkennung zum Ausdruck: "Ich schätze diese Arbeit sehr, sorgt sie doch für eine kostengünstige Übernachtungsmöglichkeit im Landkreis Tirschenreuth." Bürgermeister Klaus Meyer stellte Förderverein und Jugendhaus nebeneinander, doch vereint stehend für den Grundgedanken der Einrichtung.

Minus von 8000 Euro

Meyer wusste um die zurückgegangen Übernachtungszahlen und das zunehmende Fehlen größerer Gruppen. Dies erläuterte der Sprecher als Mitglied der Kirchenverwaltung Wernersreuth, der Trägerin des Jugendhauses. So sei die Zahl der Übernachtungen 2014 gegenüber dem Vorjahr drastisch zurückgegangen - von annähernd 5000 auf knapp 3000, was ein Minus von mehr als 8000 Euro verursachte.

Dies sei allerdings nicht sehr beunruhigend - wenn es gelinge das Fehlende wieder aufzuholen, wie in den vergangenen 30 Jahren schon mehrfach. An größere Ausgaben erinnerte Klaus Meyer mit der Beschaffung hygienischer Matratzenüberzüge und Erneuerungen an sanitären Einrichtungen. Diese gehörten zum "Wohlfühl-Effekt", während die anstehende Erneuerung der Fenster im obersten Geschoss als "Grundelement" zu sehen sei, das dann wohl auch finanziell kräftig zu Buche schlagen werde. Mit Hilfe des Fördervereins werde die Kirchenverwaltung aber auch diese Aufgabe wieder "stemmen".

Pater Hans Junker erneuerte seine Aussage vom Vorjahr: "Ich bin dankbar dabei sein zu können", und sagte den Mitgliedern des Förderverein ganz schlicht: "Vergelt's Gott".
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