Die Kolonne zieht weiter

Stefan Kreuzer und Stefan Schiedlofsky (von links) erklärten Stadtbaumeister Ludwig Hafner und Bürgermeister Werner Nickl (von rechts) die neuen Maschinen (Fertiger und Beschicker) der Firma Markgraf, die bei den Sanierungsarbeiten bei der Gemeindeverbindungsstraße von Kemnath nach Löschwitz eingesetzt werden. Bild: jzk

Saniert und mit einer Oberbauverstärkung versehen wird derzeit die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Kemnath und Löschwitz. Das Projekt wird mit schwerem Gerät durchgezogen.

(jzk) Auf der 1,6 Kilometer langen Strecke wird auf die zwölf Zentimeter hohe bituminöse Tragschicht mit 3100 Tonnen Mischgut eine vier Zentimeter starke Deckschicht mit 1100 Tonnen Mischgut aufgebracht. Die Straße erhöht sich um 16 Zentimeter. Sie wird aber nicht verbreitert. Die Fahrbahn bleibt zwischen 5,25 und 5,75 Meter breit. Die Bankette werden neu befestigt. In einer Länge von etwa 750 Meter werden Schutzplanken montiert. Die Bauzeit beträgt etwa drei Monate.

Zuschuss vom Staat

Die Kosten belaufen sich auf 352 000 Euro. Vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren für Bau und Verkehr gibt es für die Straßenbaumaßnahme "Zuwendungen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden" in Höhe von insgesamt 190 000 Euro.

Bei einer Besichtigung der Baustelle zeigten sich Bürgermeister Werner Nickl und Stadtbaumeister Ludwig Hafner sehr zufrieden mit der Bauausführung der Firma Markgraf: "Alle Termine wurden bisher eingehalten." Wenn am Freitag, 18. September, die Straße freigegeben wird, kann der Schulbusverkehr wieder ungehindert fließen. "Wir haben bei unserer Asphaltkolonne die modernsten Geräte eingesetzt," betonten Stefan Kreuzer, der Leiter der Asphaltkolonnen, und Polier Stefan Schiedlofsky.

Temperaturen passen

Das Arbeitsteam der Kolonne besteht aus einem Beschickerfahrer, einem Fertigerfahrer, zwei Einstellern und vier Walzenfahrern. "Bei den jetzigen gemäßigten Temperaturen fällt uns das Arbeiten bei der Asphaltkolonne natürlich viel leichter als in der glühenden Sommerhitze", betonten sie.
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