Die Lage ist kritisch: Am Samstag empfängt die SpVgg SV Weiden II den SV Kulmain
Beide brauchen die Punkte dringend

Weiden/Kulmain. (otr/kap) Bereits am Samstag um 15 Uhr stehen sich am Weidener Wasserwerk die von Abstiegsängsten geplagten Bezirksligisten SpVgg SV Weiden II (14./28) und der SV Kulmain (7./32) im direkten Duell gegenüber. Da die Hausherren auf einem direkten Abstiegsplatz stehen, liegt der Druck des Gewinnenmüssen eindeutig auf ihrer Seite.

Spätestens seit der Niederlage vom letzten Wochenende in Grafenwöhr und dem Sieg des FC Amberg II im Nachholspiel gegen Schwarzhofen dürfte jedem im Weidener Lager der Ernst der Lage klar geworden sein. Bis zum 8. Saisonspieltag pendelte man zwischen den ersten beiden Tabellenplätzen hin und her. Nach dem mittlerweile 24. Spieltag ist man auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. In den noch ausstehenden sechs Spielen, vier davon Heimspiele, muss das rettende Ufer erreicht werden. Gegen Kulmain und am kommenden Donnerstag gegen Pirkensee-Ponholz hat man Heimrecht. Wenn diese beiden Heimspiele in Folge erfolgreich gestaltet werden, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Mit dem SV Kulmain kommt eine Mannschaft ins "Sparda-Bank-Stadion", die seit geraumer Zeit mehr oder weniger auf der Stelle tritt. Kulmain hat nach der Winterpause kein Spiel mehr gewonnen, allerdings auch keines verloren. Drei Unentschieden daheim und ein 1:1 in Hahnbach sind die Bilanz, mit der man dann unter dem Strich doch nicht zufrieden sein kann. An den heutigen Gegner haben die Weidener auch nicht gerade gute Erinnerungen. Im Hinspiel führte man in Kulmain früh durch ein Tor von Jens Wegmann mit 1:0. Ein umstrittener Elfmeter in der 73. Minute brachte für Kulmain den Ausgleich. Und weil die Weidener Hintermannschaft in der Schlussphase der Begegnung die nötige Konzentration vermissen ließ, lochte der Kulmainer Torjäger Peter Dollhopf in der Schlussminute zum 2:1-Sieg für den SVK ein. Weidens Trainer Alfons Brittinger hat auch heute wieder mit enormen Personalsorgen zu kämpfen. Die Verletztenliste vergrößert sich um Dennis Lobinger.

Nach vier Remis in Folge tritt der Gast auf der Stelle. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, denn der Relegationsplatz ist nur mehr drei Zähler entfernt. Da auch die Hausherren mitten im Abstiegskampf stecken, erwartet SV-Trainer Oliver Drechsler eine verbissen geführte Begegnung. "Krasse individuelle Fehler und viel Pech brachten uns in die prekäre Situation", sagt Drechsler. "Egal, mit wie vielen Spielern aus dem Bayernligakader die Gastgeber antreten, wir spielen ohne Angst mutig nach vorne." Der Kader bleibt gleich.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.