Die Mitte wächst

Zum Abschluss dankte Vorsitzender Gerhard Dollhopf (rechts) der Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung für ihre Arbeit. Bürgermeister Wolfgang Haberberger (links) überreichte er zum Dank eine Collage. Bild: ow

Bis zum Sommer soll Filchendorfs Zentrum fertig sein. Die Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung erfuhr bei der ersten Sitzung im Gemeinschaftshaus, was noch zu tun ist. Dazu zählt die Namenssuche für den Dorfmittelpunkt.

Endspurt bei der Dorferneuerung - das Zentrum soll im Sommer seinen Segen erhalten, und die Arbeiten liegen im Zeitplan. Bis zum Fest soll auch der Bolzplatz fertig sein. Dass bisher alles so gut geklappt hat, sei auch Verdienst der Filchendorfer. Sie würden sich hervorragend einbringen und durch ihre Arbeitsstunden die Kosten niedrig halten, lobte Bürgermeister Wolfgang Haberberger. Er war ins neue Dorfgemeinschaftshaus gekommen, um mit der Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung um Vorsitzenden Gerhard Dollhopf die letzten Schritte zu koordinieren. Dollhopf erinnerte zunächst an die verstorbenen Dieter Herpich und Jochen Grube. Beide hatten viel Zeit und Engagement in das Projekt gesteckt.

Danach berichtete er von 1062 ehrenamtlichen Stunden im Jahr 2014. Vor allem die Fassade beschäftigte das Gremium. Nach einigen Diskussionen folgte die AG dem Rat eines Fachhändlers und installierte grau vorgefärbte sägeraue Bretter. Damit ist die Fassade wartungsfrei und gefällt den meisten Betrachtern. Das Pflaster im Umkreis haben Helfer unter der Leitung von Manfred Rix gelegt. Im Herbst stellten Gemeindearbeiter die Spielgeräte auf dem Spielplatz auf. Dollhopf erklärte zufrieden, dass seither bei gutem Wetter viel Betrieb auf dem Platz herrscht. Fliesen, Wandpaneele anbringen, Türen setzen sowie elektrische und sanitäre Anlagen einbauen waren die wichtigsten Arbeiten im Innenbereich. Zuletzt kamen Leuchten und Heizkörper. Da sich Georg Matthes dafür besonders engagiert hatte, dankte er ihm mit einem Geschenk.

Der Bolzplatz, die Inneneinrichtung des Hauses und die Sanierung des Weiherwehrgrabens stehen nun noch aus. Bürgermeister Wolfgang Haberberger betonte, dass der Kostenrahmen der Dorferneuerung nicht überschritten werden darf. Deshalb werde der Stadtrat neue Maßnahmen nur genehmigen, wenn die Kosten klar sind. Beim Bolzplatz sollen wieder Eigenleistungen die Kosten niedrig halten. Beim Grabenausbau steht die Erneuerung von vier Brücken, einer Stützmauer und die Befestigung der Grabensohle auf der Wunschliste. Wolfgang Plößner erhielt den Auftrag, Angebote einzuholen. Die Behörden sollen dann die Pläne absegnen.

Zum Abschluss bat Dollhopf um Ideen für einen Namen für das Gemeinschaftshaus. Wer Ideen hat, solle sich bei ihm melden. Bürgermeister Wolfgang Haberberger versprach mitzuhelfen, Leben im Dorfhaus einkehren zu lassen. Dazu soll etwa eine Stadtratssitzung vor Ort beitragen. Auch freue er sich schon auf einen Schafkopf im Dorfzentrum.
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