Die nächste Niederlage

Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben beim Tabellenzweiten Post SV Nürnberg die nächste Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Christian Scharf verlor trotz zwischenzeitlicher Führung am Ende mit 66:86.

Schwandorf. (par) Vor allem eine Schwächephase im dritten Viertel war ausschlaggebend für die deutliche Pleite. Nächste Woche kommt es zur Partie gegen den Tabellenletzten TS Regensburg II.

Für die Partie in Nürnberg musste TSV-Coach Scharf erneut auf zahlreiche Stammkräfte verzichten: Stefan Beer, Lukas Mulzer, Alexander Schneider, Vaidas Butkus und Malte Binting standen für das Spiel in Mittelfranken nicht zur Verfügung. Dafür kehrte Tobias Ruhland in den Kader zurück.

Doch auch der Post SV Nürnberg hatte einige personelle Ausfälle. Mit Marcus Knight fehlte der Topscorer verletzungsbedingt und auch Marco Hillebrecht stand nicht zur Verfügung.

Den besseren Start ins Spiel hatte der Post SV: Nach sechs Spielminuten führten die Gastgeber mit 14:10. Doch dann wachten die TSV-Basketballer auf und zeigten sich deutlich aggressiver in der Verteidigung. Dadurch wurde der Rückstand bis zum Ende des Spielabschnitts in eine 21:17-Führung gedreht.

Und auch im zweiten Viertel hielten die Schwandorfer zunächst das Tempo hoch und setzten sich auf 30:24 ab. Doch dann folgte ein Bruch im TSV-Spiel. Zudem stieg die Nürnberger Trefferquote von der "Dreierlinie" und bis zur Pause gingen die Hausherren dadurch wieder mit 36:34 in Front.

Nach dem Seitenwechsel hatte der TSV Schwandorf seine beste Phase: In den ersten drei Minuten ließen die Gäste keine Punkte zu. Allerdings schafften es die Schwandorfer nicht, sich dadurch entscheidend abzusetzen. So führte der TSV zwar mit 40:36, hätte sich aber einen deutlich höheren Vorsprung erspielen müssen.

Und dann verloren die TSV-Spieler komplett den Rhythmus. In der Offensive gelang den Schwandorfern keine gute Aktion mehr, die Ballverluste häuften sich und Nürnberg nutzte dies, um das Spiel über Schnellangriffe zu drehen. Zudem traf der Post SV wieder sehr stark aus der Distanz. Die Folge war ein 27:8-Lauf und die 63:48-Führung. Schwandorf musste in dieser Phase außerdem den Ausfall von Kapitän Johannes Pflamminger verkraften, der umknickte und für den Rest der Saison ausfällt. Zwar gaben die TSV-Spieler die Partie niemals auf und kämpften bis zum Schluss, aber der Post SV spielte sein Spiel clever zu Ende und fuhr einen verdienten 86:66-Erfolg ein.

Durch den Sieg bleiben die Mittelfranken im Titelrennen und festigen den zweiten Tabellenplatz. Der TSV Schwandorf rutscht weiter ab und ist aktuell mit einer ausgeglichenen Bilanz (9 Siege, 9 Niederlagen) Siebter.

TSV-Punkte: Pflamminger 16, Aßheuer 14, Prainer 9, Ruhland 7, Schindwolf 6, Fischer 5, Hawley 5, Münch 4
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