Die Nato wartet auf "Auerbach"

Für ein halbes Jahr schließt sich die "Auerbach/Oberpfalz" dem Ständigen Minenabwehrverband der Nato an. Gestern verließ das Minensuchboot seinen Heimathafen Kiel. Eine Pressemitteilung der Bundesmarine erläutert die anstehenden Aufgaben des Patenboots der Stadt Auerbach.

Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Thorsten Pötsch (35) schließt sich die 45-köpfige Besatzung am Donnerstag im niederländischen Den Helder dem Nato-Verband an. Phasenweise wird das Boot zwei bis drei sogenannte Hohlstäbe - fernlenkbare Minenräumdrohnen vom Typ "Seehund" - mit sich führen. Auf dem Programm stehen eine zweiwöchige Trainingsphase am "Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr" im holsteinischen Neustadt und mehrere Minenabwehrmanöver. Die Boote aus verschiedenen Ländern beteiligen sich am Nato-Manöver "Joint Warrior" in der Irischen See sowie am "US-Baltops" in der Ostsee. Für die Crew der "Auerbach/Oberpfalz" endet der Einsatz mit dem Einlaufen des Nato-Verbands in Kiel im Juni, rechtzeitig zur "Kieler Woche".
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