Die neue Orgel
Hintergrund

Die Disposition wurde mit Schäfer und dem Inhaber der Orgelbaufirma erstellt. Das neue Instrument ist auf die Zeit der Romantik ausgerichtet. Mit 20 Registern, zu denen rund 1150 Pfeifen gehören, wird die neue Orgel ihren Aufgaben gerecht. Dazu gibt es eine Reihe von Spielhilfen, die das Registrieren bei Orgelkonzerten vereinfachen, unter anderem eine Setzeranlage: vorher einstellbare Registrierungen, die auf Knopfdruck abrufbar sind. Digitale Technik macht das möglich. Als Besonderheit besitzt das Instrument einen Generalschweller: Auch das Hauptwerk kann per Pedal leiser gemacht werden, ausgenommen die sichtbaren Prospektpfeifen. Diese auch in einem Holzkasten mit verstellbaren Lamellen verschwinden zu lassen, wäre optisch nicht vertretbar gewesen.

Programm

Für Gottesdienst und Konzert hat sich Professor Kunibert Schäfer etwas überlegt: Eingeleitet wird der Gottesdienst mit einem "Danke" a capella vom Gemischten Chor. Zum Gloria ertönt die Orgel zum ersten Mal: Auf dem Programm steht ein Werk von Max Reger sowie Volksgesang. Dazu wurde das "Ehre sei Gott in der Höhe" aus der Schubert-Messe ausgewählt. "Wer nur den lieben Gott lässt walten" von Bach erklingt zur Gabenbereitung. Sanctus und Agnus Dei mit Orgelbegleitung aus der Messe brève No. 7 "aux chapelles" von Charles Gounod übernehmen die Brander Chöre. "Nun komm, der Heiden Heiland" spielt der Organist während der Kommunion. Nach dem Segen dürfen die Gottesdienstbesucher einstimmen: "Nun danket alle Gott" und "Großer Gott, wir loben dich". Der Gottesdienst endet mit dem "Präludium in D-Dur". Das Orgelkonzert enthält Werke von Reger und Bach. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. (ld)
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