Die richtige Mischung macht's

Alles, was das Herz begehrt, oder auch nur nett anzuschauen ist, gab es an den Ständen bei einem Flohmarkt. Doch auch Unterhaltung muss sein, wenn sie etwas schräg ausfällt, umso besser. Bilder: sön (2)

Nicht gerade dezent pflegen die Riedener ihren Marktsonntag zu eröffnen. Da müssen schon die Böllerschützen her, aber spätestens nach ihrem Auftritt weiß dann jeder im Ort Bescheid.

(sön) "Es kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen, dass die Riedener immer so schönes Wetter haben", bekamen die Organisatoren des Marktsonntags nicht nur einmal zu hören. Denn auch bei der elften Auflage konnten sich die Vereine und Fieranten diesbezüglich nicht beklagen und über einen entsprechenden Besucheransturm freuen. Die Böllerschützen des Heimatvereins trieben gegen 11 Uhr die Letzten aus den Federn, damit war der Marktsonntag eröffnet. Zu einem Standkonzert lud anschließend die Blaskapelle St. Georg ein.

Kein Wunsch blieb offen

Bei einem Frühschoppen ging es dann ums Weißwurst-Zuzeln. Wer wollte, konnte aber auch mit einer Fisch- oder Käsesemmel sowie Breze vorliebnehmen. Bald gab es auch Bratwürstl, Rossknacker und Saure Zipfel. Kaffee, Kuchen, frisch gezogene Küchel, Zwetschgendatschi sowie -knödel oder Zwiebelkuchen durften auch nicht fehlen. Beim Flohmarkt wurde gefeilscht, gehandelt und natürlich auch gekauft. Schmuck, Holz- und Metallarbeiten, Kosmetikartikel, Wolle und allerlei Gestricktes, Seidenschals, Gürtel, Taschen, aber auch Tees verschiedener Sorten und Gewürze aller Art waren ebenso wie allerlei anderweitige Utensilien oder süße Leckereien im Angebot diverser Fieranten. Ein Kunstschmied, Stuhlflechter und ein Drechsler ließen sich daneben bei der Arbeit zuschauen, vorgeführt wurden mehr oder minder praktische Haushaltsgeräte, Elektro-Roller und E-Bikes. Komplette kulinarische Gerichte machten möglich, dass die Küche mittags Zuhause kalt blieb, denn es sollte schon noch rundgehen.

Die Blaskapelle St. Georg spielte erneut zu einem Standkonzert auf, und auch das Nachwuchsorchester unter Elke Beer zeigte "was es draufhat". Als Straßenmusikanten zogen der Paa Fonse mit dem Wagner Bose, kurzzeitig verstärkt durch Jakob mit der Schlauchposaune und Lina mit ihrer Trommel, durch die Gassen, und Theresa Weinfurtner spielte im Hof vom Löwenwirt auf. Fürs Kinderschminken waren die Kirwamoidl zuständig, und Riedens Helfer vor Ort informierten über ihre Arbeit.

Kinder gut aufgehoben

Der Heimatverein hatte sich im Pfarrhof ganz auf Kinderbetreuung eingestellt und setzte im Vorverkauf schon Karten für seine Weinachtsaufführungen des Lustspiels "Wenn einer eine Reise tut" oder "Geräuchertes mit Sauerkraut" ab. Auch der neue Gemeindekalender stand zur Begutachtung und natürlich auch zum Verkauf bereit.
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