Die Schrecken des Krieges

Die Grundschüler waren beim Studium der Aufzeichnungen voll bei der Sache. Bild: hfz
Da die Viertklässler der Grundschule heuer an dem Schülerlandeswettbewerb "Erinnerungszeichen 2014/15" mit dem Thema "Bayern und der 1. Weltkrieg" teilnehmen (www.erinnerungszeichen-bayern.de) steht selbstständiges Forschen ganz weit oben auf dem Stundenplan.

Bei ersten Nachforschungen wurden bereits Informationen gesammelt. Auch der Nittenauer Heimatforscher Jakob Rester wurde eingeladen und erzählte aus der Zeit des 1. Weltkrieges, die sein Großvater als Soldat miterlebte. Der über 90-jährige Karl Bösl aus Burglengenfeld stellte Schulleiter Oskar Duschinger seine Aufzeichnungen zur Verfügung. Um ihr Wissen über die Zeit vor hundert Jahren mit Forschungspraxis zu vertiefen, kam die vierte Klasse nun ins Stadtmuseum Nittenau, wo sie Museumsleiterin Carolin Schmuck begrüßte. Anschließend nahm man den Inhalt zweier Vitrinen unter die Lupe, in denen Schriften und Bilder vom Schrecken beider Weltkriege zeugen.

Um den Blick auf die eigene Geschichte zu vertiefen, hatte die Museumsleiterin einige Dokumente aus dem Stadtarchiv Nittenau, Bestand Fischbach, vorbereitet. Den Auszügen aus den Kriegsstammrollen und Datenblättern konnten die Viertklässler entnehmen, dass ein junger Mann aus Brunn nur 23 Jahre alt war, als er 1916 starb. Ein anderer stammte aus Nerping. Die Schüler entdeckten bei ihrer Forschertätigkeit geläufige Namen, aber auch Angaben, die sie verwirrten, so die Tatsache, dass Fischbach früher zum "B.A.Roding" gehörte.
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