Die "Theaterfreunde Süß e.V." treten zu Ostern mit ihrem diesjährigen Stück an
Vorsicht, Blutsauger!

"Da muss man einfach selber dabei gewesen sein....." und Ähnliches hört man vielfach, wenn in den Tagen um Ostern von den Aufführungen der Theaterfreunde die Rede ist. Das Laientheaterspiel hat in Süß schon eine längere Tradition.

Bereits seit 1981 traten alljährlich die Spieler der Katholischen Landjugend sehr erfolgreich mit einem Stück an die Öffentlichkeit.

Nachdem aber aus ihren Reihen das Interesse immer mehr nachließ und der Spielbetrieb eingestellt wurde, gründeten nach dreijähriger Theaterabstinenz im Januar 1999 ehemalige Schauspieler auf Initiative von Thomas Fenk den Verein "Theaterfreunde Süß e.V.".

Fenk übernahm damals auch das Amt des Vorsitzenden und hat es immer noch inne. Bereits um Ostern 1999 traten die Theaterfreunde mit dem Lustspiel "s'Elädrische" an die Öffentlichkeit. Seitdem gehört das Theater wieder zum festen Bestandteil im Süßer Jahresablauf.

Das diesjährige Stück heißt "Der Vampir von Zwicklbach" und verspricht neben ein klein wenig Gruseln auch allerbeste Unterhaltung.

Die Handlung des von Ralph Wallner geschriebenen Schwanks in drei Akten spielt in einem verstaubten Weinkeller des verlassenen Gutshofs von Zwicklbach, wo ein bayerischer Vampir hausen soll. Betreten hat den Hof schon seit langer Zeit niemand mehr. Nur die junge Betti (Steffi Fenk) wird von Martl (Sebastian Schötz) überredet, in den Keller einzusteigen - was nicht ohne Folgen bleibt.

Die Baronin von Zwicklbach (Kristina Koch) hat den Hof zwar selbst noch nie betreten, hat sich aber nunmehr entschlossen, das unheimliche Anwesen zu verkaufen. Doch die interessierten Käufer, die neureiche Kreszentiana von der Mühl (Sabrina Meier) und ihr Gatte (Stephan Renker) haben nichts übrig für diesen Vampirzauber und hätten gerne dem Humbug ein Ende gemacht. Wenn es sein muss, auch mit Hilfe von zwei verrückten Vampirjägern (Thomas Fenk und Christine Schüller), welche sich mehr oder weniger zufällig in der Gegend herumtreiben.

Wehe dem, der denkt, dass alles nur ein Märchen ist! Der Vampir von Zwicklbach (Stephan Gruber) ist echt und sein Biss hat ganz andere Folgen als man sich vorstellen kann.

Die Darsteller werden bei ihrem Spiel unter der Regie und mit Requisiten von Georg Ritter und Gabriele Ströhl alles daran setzen, die Lachmuskeln des Publikums ordentlich zu strapazieren.
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