Dienstjubiläum bei Regens Wagner
Urkunde mit Bewerbungsfoto

Die geehrten Mitarbeiter mit Regens-Wagner-Gesamtleiter Peter Miltenberger (Zweiter von rechts) und Konventoberin Schwester Madlen Kolbrand (rechts). Bild
Feierstunde für treue Mitarbeiter bei Regens Wagner in Michelfeld. 25 Jahre sind eine lange Zeit, geprägt von Erfahrungen und Erlebnissen. Gisela Loos, Elisabeth Rieger, Hannelore Kroher, Manfred Linhardt, Marianne Speckner, Renate Streng, Birgit Kugler, Kunigunda Rümplein, Christine Lindner, Sibylle Köplinger, Magdalena Kraus und Gerda Böhm erhielten den Dank der Gesamtleitung durch Peter Miltenberger und seiner Stellvertreterin Doris Frohnhöfer. Auch Konventoberin Schwester Madlen Kolbrand beglückwünschte die Mitarbeiter.

Lockere Atmosphäre

In offener und lockerer Atmosphäre gab es einen regen Austausch über den Erfahrungsschatz der Mitarbeiter, die seit einem Vierteljahrhundert bei Regens Wagner arbeiten. Dabei ging es um die Veränderungen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten. Engagiert und mit viel persönlicher Anteilnahme wurde das Leben und Arbeiten in den Wohngruppen, der Förderstätte und beim Nachtdienst beschrieben.

Einst ein Gruppenbuch

Nicht nur baulich habe sich viel verändert sondern auch in der Dokumentation. Die Mitarbeiter haben miterlebt, wie diese mit einem Gruppenbuch begann, in das alles Wesentliche notiert wurde. Keiner habe sich vorstellen können, dass man als Heilerziehungspfleger jemals am PC werde arbeiten müssen, geschweige denn mittels spezieller Software Vorgänge dokumentieren.

Sehr bedauerlich sei, dass gesellschaftlich so wenig Anerkennung für den psychisch und physisch herausfordernden Beruf des Heilerziehungspflegers vorhanden sei. Es wurde übereinstimmend festgestellt, dass die körperlichen Herausforderungen mit zunehmendem Alter immer schwerer zu bewältigen seien.

Jubilare und Geschäftsführung waren sich einig, dass sich auch die Betreuten verändert haben. Mit dem Betreuungsschlüssel von damals wäre die Arbeit heute nicht mehr möglich. Bei Regens Wagner Michelfeld haben über die Jahre immer mehr Menschen mit schweren und Mehrfachbehinderungen aber auch solche mit Doppeldiagnosen und schweren psychischen und sozialen Herausforderungen eine Heimat gefunden. Alle Beteiligten fanden den Austausch und das Teilen gelebter Erfahrung sehr lebendig und bereichernd. Für viel Heiterkeit sorgte die Urkunde über die 25-jährige Dienstzeit mit dem originalen Bewerbungsphoto von damals. Die Gesamtleitung bedankte sich zudem mit von der Werkstatt- und dem Garten-Team hergestellten Geschenktragerln.
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