Dieses Ziel hat sich die CUU vorgenommen - Aus der Hauptversammlung
Die befestigte Wege vernetzen

Im Mittelpunkt standen bei der Hauptversammlung der Christlichen Umlandunion (CUU) am Freitag im Gasthaus Pickel in Nitzlbuch die Berichte der Mandatsträger. Den Part für seinen erkrankten Stellvertreter Johann Kaiser übernahm Vorsitzender Josef Lehner mit, neben Kaiser und Maria Regn einer der drei Ratsmitglieder. Er sprach von einem guten Klima im Gremium. So sei inzwischen das von Landwirten, Gemeinden und staatlichen Fachverwaltungen initiierte Projekt "boden:ständig" in Hagenohe angelaufen. Konkret umgesetzt werden dort 2016 kleinere Baumaßnahmen (Regenrückhaltebecken), um einen kontrollierten Auslauf zu erreichen. Bei Starkregen hier und in anderen Ortschaften würden so Wassermengen verzögert ankommen.

Alle an einem Strang

Lehner erwähnte das besondere Engagement vor Ort von CUU-Mitstreiter Michael Wagner. Die regelmäßigen Treffen mit zahlreichen Informationen wurden sehr gut angenommen, darunter von Landwirten aus Pegnitz und dem Raum Kirchenthumbach. Nach Abschluss der Arbeiten soll eventuell noch eine Dorferneuerung folgen. Als positiv vermerkte Lehner: "Die Menschen in den Ortschaften stehen hinter dem Projekt, alle ziehen an einem Strang."

Langsam zum Abschluss komme in Gunzendorf die Dorferneuerung. Der Platz komme gut an. Aufgenommen wurden die Anregungen von Frauen aus Gunzendorf, im dortigen Friedhof Möglichkeiten für Urnengräber zu schaffen. Inzwischen fand vor dem Hintergrund einer Umgestaltung des Friedhofs eine Besprechung mit Bürgermeister und Landschaftsarchitektin Ursula Barth im Hinblick auf die Entwicklung der nächsten Generationen statt.

Im Großen und Ganzen gut über die Bühne gebracht wurde, laut Lehner, der Bau der Abwasseranlage in Ohrenbach, deren offizielle Einweihung am 22. Mai anstehe. Um eine gerechte Lösung für die Anlieger beim Ausbau des Gehsteigs durch Ohrenbach entlang der AS 43 sei man derzeit in Gesprächen bemüht. Nach den Richtlinien müssten vier bis fünf Grundeigentümer die Finanzierung schultern. Eine Alternative biete sich zum Radweg ab Reichenbach: weiter entlang der AS 43 oder Richtung der abgelösten früheren Ortschaft Reichenbach über Degelsdorf. Das gesetzte Ziel sei die Vernetzung von befestigten Radwegen nach Auerbach.

Beim weiteren für 2016 geplanten Ausbau der AS 43 solle ein Rad- und Fußweg ab Ohrenbach mit entstehen. Für die Notwendigkeit plädiere Lehner zufolge auch Bürgermeister Joachim Neuß mit Hinweis auf die Anzahl von Schülern in Ohrenbach (25) und Gunzendorf (18). Im Zusammenhang mit der Errichtung eines Bushäuschens für Zogenreuth erfolge die Verlegung der Haltestelle.

Standort für Bushäuschen

In Nitzlbuch steht 2016 der Start der "Flurwerkstatt" an, womit der Ausbau des Wegenetzes verbunden ist, das auch von Freizeitsportlern genützt wird. Beim Auerbacher Gaudiwurm am Faschingsdienstag "aufgespießt", beschäftigt ein neuer Standort für das Bushäuschen in Ranna den Stadtrat. Der Vorschlag der Verkehrsbehörde zur Entzerrung der Gefahrenstelle laute Tempobegrenzung auf 60km/h zwischen Ranna und Lehnershof. Zusätzlich würde durch Reduzierung von Büschen mehr Übersicht im Kurvenbereich geschaffen. Lehner sagte, dass eventuell die drei Ortseinfahrten auf zwei reduziert werden. Damit würde sich ein Standort für das Bushäuschen - unter Anschub von Ortssprecher Wolfgang Meiler - und eine Wendemöglichkeit für den Schulbus anbieten.
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