Dießfurter, Schwarzenbacher und Riggauer üben in der Brandschutzwoche gemeinsam
Drei Wehren und ein Waldbrand

Das Hydroschutzschild im Einsatz. Bild: is
Pumpe ins Wasser, Schläuche kuppeln und ran ans Feuer: Drei Wehren waren an der Großübung in der Brandschutzwoche beteiligt. Die Verantwortlichen hatten sich für die Aktiven aus Dießfurt, Schwarzenbach und Riggau ein spektakuläres Szenario ausgedacht: "Ernst- und Katastrophenfall Waldbrand." Unter den Augen von Kreisbrandmeister Jürgen Haider stellten sich die Feuerwehrleute der Übung.

Am Samstagnachmittag um exakt 15.15 Uhr schreckten die Sirenen in den drei Ortschaften die Menschen auf. Die Leitstelle in Weiden gab den Wehren folgende Angaben: Waldbrand zwischen Dießfurt und Schwarzenbach in den sogenannten "Mühlwiesen". Nur kurze Zeit später waren die beiden Dießfurter Fahrzeuge als erste vor Ort. Kommandant Konrad Helgert erkundete die Lage und gab die Befehle: "Aufbau einer Schlauchleitung von der Haidenaab zum Wald." Schnell war die 300-Meter-Leitung über die Wiese gelegt.

In der Zwischenzeit waren die Schwarzenbacher um Kommandant Bernd Przetak mit ihren beiden Autos vor Ort. Auch sie erhielten den Befehl, eine Leitung aufzubauen und die Dießfurter zu unterstützen. Dies taten auch die Feuerwehrler aus Riggau, die Kommandant Konrad Neuser anführte.

"Damit im Ernstfall die Zusammenarbeit klappt, werden diese gemeinsamen Übungen anberaumt", sagte Jürgen Haider. Erfreut zeigte er sich, dass neben den Feuerwehrmännern auch einige Frauen mitmischten. Rund 600 Meter B- und C-Schläuche mit Strahlrohren waren im Einsatz. Nach gut einer Stunde war die Übung vorbei und Haider zufrieden. Bewährt habe sich das Hydroschild der Dießfurter Wehr. Das Gerät soll Funkenflug und Strahlungshitze abhalten.

Einsatzleiter Konrad Helgert dankte allen Aktiven für die Einsatzbereitschaft. Dem schloss sich Pressaths dritter Bürgermeister Wolfgang Graser an: "Man sieht, dass auf die Feuerwehr Verlass ist."
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