Diözesanversammlung der Landvolkbewegung
Wechsel im Vorstand

Thomas Schmid (links) gehört künftig dem Diözesanvorstand der Katholischen Landvolkbewegung an. Bild: hfz
Bei der Diözesanversammlung im Haus Werdenfels wählten die Delegierten der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) Thomas Schmid vom Kreisverband Schwandorf zum Mitglied im Diözesanvorstand.

Breiten Raum bei der Versammlung nahm das Flüchtlingsthema ein. Um Vorurteile und Ängste in der Bevölkerung abzubauen, ist es nach Meinung der KLB notwendig, in Bildungsveranstaltungen über Hintergründe, die rechtliche Situation und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Statt Ängste vor Fremden zu schüren, sei es wichtig, den direkten Kontakt zu suchen. So würden Barrieren abgebaut, und Integration könne gelingen.

"Vielleicht gehen Migranten auch als Botschafter für Werte zurück in ihre Herkunftsländer", betonte der scheidende Diözesanvorsitzende Alfons Wittmann aus Niedermurach. Die jahrzehntelange Unterstützung von Hilfsprojekten im Senegal vermeide letztlich Flucht aus diesem Land. Daher ist es laut KLB-Referentin Gertrud Binner sinnvoll und notwendig, sich dort weiterhin zu engagieren und neue Projekte in Angriff zu nehmen. Die langjährigen Verdienste von Alfons Wittmann wurden mit einer Laudatio gewürdigt. Er schied auf eigenen Wunsch aus dem Diözesanvorstand aus.

Harald Staudinger stellte im Anschluss das neue Beratungsangebot für bäuerliche Familien vor. "Problemfelder gibt es mehr als genug", wusste der Sprecher. Er nannte zum Beispiel mehrere Generationen unter einem Dach, Streit in der Familie, Fragen der Hofübergabe, schwierige finanzielle Situationen, Arbeitsüberlastung oder Krankheit. Er wünschte sich, dass möglichst viele Hilfesuchende den Mut fassen, die kostenlose Beratung der Landvolkbewegung anzunehmen.
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