DJK Ammerthal hilft nur ein Sieg
Bayernliga Nord

Ammerthal. Man braucht sicherlich kein Prophet sein, um festzustellen, dass solche Mannschaftsleistungen wie sie zuletzt die DJK Ammerthal bei ihrer bitteren 1:2- Auswärtsniederlage gegen den VfL Frohnlach geboten hatte, auch für die unumgängliche Relegationsmühle zu wenig sind, um die Bayernliga zu halten.

Vor dem Heimspiel am Freitag, 1. Mai (17.30 Uhr), gegen den punktgleichen FSV Erlangen Bruck muss der Schalter schnellstmöglich umgelegt werden. Ein Sieg muss her, um das angeknackste Selbstvertrauen zu stärken. Für die Gäste-Elf von FSV Trainer Norman Wagner geht die Saison ebenso wie für Ammerthal in die Verlängerung: "Wir machen vieles richtig, aber am Ende reicht es eben oftmals nicht, den ein oder anderen Punkt mitzunehmen, um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien", so der Brucker Übungsleiter, der mit seiner Mannschaft ebenfalls bis zu heutigen Tag nur 22 Punkte erwirtschaften konnte.

DJK-Coach Trainer Robert Ziegler nahm auch gar kein Blatt vor den Mund, zu groß war die Enttäuschung nach dem letzten Spiel, das definitiv die letzte Chance war, um einen direkten Abstieg noch abzuwenden. "Wenn die Spieler bereit sind, wie eine Fußballmannschaft aufzutreten, das heißt, sich an die Vorgaben hinsichtlich der Organisation auf dem Platz zu halten und dann noch Laufen und Zweikämpfe führen, dann sind wir besser als Erlangen-Bruck und werden das Spiel gewinnen", ist sich Ziegler sicher. "Genauso wäre es aber auch in der zweiten Halbzeit gegen Erlenbach und in den ersten 45. Minuten in Frohnlach gewesen. Wie die Spieler sich aber dort präsentiert haben, dafür schäme ich mich als Trainer gegenüber den vielen Ehrenamtlichen und Zuschauern dieses tollen Vereins."

Ab sofort wird nach Worten des Trainers Klartext gesprochen. "Bislang habe ich über vieles den Mantel des Schweigens gehalten, versucht das Positive herauszustellen. Ich habe gedacht, dass die Spieler das zu schätzen wissen und in die Spur kommen. Verantwortlich für diese Fehleinschätzung bin ich."

DJK Ammerthal: Schmidt (25), Lang (23); Stauber (20), Leikam (4), Fürsattel (14), Jank (3), Richter (12), Lämmermann (19), Hiemer (15), Haller (8), Becker (7), Mandula (11), Pospisil (29), Papadopoulos (18), Kotzbauer (13), Jonczy (9), Laurer (21).
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