DJK Ehenfeld besucht benachbarte Biogasanlage
Da geht schon was

Uli Kummer (gelbe Jacke) informierte die Besucher über Details der von ihm zwischen Ehenfeld und Hirschau erbauten Biogasanlage. Bild: fdl
Wer schon eine Anlage zur Erzeugung umweltfreundlichen Stroms besichtigen möchte, der sollte auch dorthin kommen, ohne dass die Umwelt über das nötige Maß hinaus zu belasten. Rund 30 Mitglieder der DJK-Ehenfeld waren der Einladung von Besitzer Uli Kummer gefolgt, und wanderten zu dessen zwischen Ehenfeld und Hirschau liegender Biogasanlage.

Bei der Führung erfuhr die Gruppe, dass für die 440 Kilowatt elektrische Leistung erzeugende Anlage, täglich 15 Tonnen Silage benötigt werden. Etwa 700 Haushalte können rein rechnerisch bei dieser Kapazität mit Strom versorgt werden. Für Ehenfeld, wo auf vielen Dächern auch Photovoltaikanlagen installiert sind, dürfte deshalb diese Strommenge allemal anfallen.

Doch es geht nicht nur um Strom. Die anfallende Abwärme wird jetzt auch nach Hirschau geliefert, was zu einer Einsparung von etwa 300 000 Litern Heizöl pro Jahr führt. Bei einer Brotzeit, zu der Eigentümer der Anlage einlud, wurden noch Fragen der Besucher beantwortet.
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