DJK Neustadt heiß auf Revanche

Der Altenstädter Florian Prantzke (rechts) war beim 4:2-Vorrundenergebnis der Mann des Tages: Auf den damaligen vierfachen Torschützen wird die Abwehr der DJK Neustadt diesmal ein besonderes Augenmerk legen. Bild: A. Schwarzmeier

Der dritte Rückrundenspieltag der Kreisliga Nord wartet mit einem brisanten Derby auf: Die DJK Neustadt könnte sich mit einem Sieg im Kellerduell gegen den SV Altenstadt/WN aus der Abstiegszone schießen. In der Hinrunde hatte aber der Gast die Nase vorn.

Weiden. (mvk) Spitzenreiter SVSW Kemnath steuert weiter auf Meisterschaftskurs. Beim Drittletzten SV Parkstein (15) strebt der Tabellenführer die nächsten drei Punkte an. Der Tabellenzweite DJK Irchenrieth (29) muss im Nachbarderby beim Siebten SpVgg Schirmitz (22) antreten. Auf Rang drei hat sich der FC Weiden-Ost (25) nach vorne geschoben und will mit einem Heimdreier gegen den Achten SC Kirchenthumbach (20) am Relegationsplatz dranbleiben.

DJK Neustadt       Sa. 14.00       SV Altenstadt/WN
Die Gastgeber freuen sich auf das Kirchweih-Derby gegen den SV Altenstadt. Noch gut in Erinnerung ist die 2:4-Hinrundenniederlage, welche die Einheimischen nur zu gerne wettmachen und damit die Gäste mit einem Sieg in der Tabelle überholen würden. Allerdings wird neben den Langzeitausfällen Demel, Trescher und Weiß auch Michael Troppmann nach seiner Verletzung aus der Vorwoche nicht auflaufen können. Ein großes Lob verteilt SV-Trainer Dominik Baschnagel an seine Mannschaft nach dem Remis gegen Irchenrieth. Zum Kirchweihderby reisen die Gäste erneut ohne neun Akteure an, nachdem sich nun auch noch Spielführer Gruber am Knie verletzt hat. "Bei einem ähnlich beherzten Auftritt wie am Vorsonntag, traue ich meinen Jungs einen Auswärtssieg zu", ist Baschnagel trotz der prekären Personalsituation überzeugt.

SV Neusorg       Sa. 14.00       TSV Pleystein
SV-Trainer Georg Bugla muss weiter auf einige Stammkräfte verzichten. Bauer ist gesperrt und Lautenbacher und Wolf fallen verletzt aus. Zurück kommt Urlauber Dotzauer. Den wiedergenesenen Akteuren merkt man an, dass die Verletzungspausen Spuren hinterlassen haben. "Wir brauchen jetzt jeden Punkt, damit wir nicht weiter in der Tabelle abrutschen. Da gibt es am Samstag keine Ausrede", fordert er sein Team auf. "Vorne zu wenig und in manchen Momenten nicht bei der Sache", lautet die kurze Analyse von Trainer Bernd Reil zum Spiel gegen Schirmitz, welches unnötig verloren ging. Nun heißt es gegen Neusorg die Ärmel hochzukrempeln und alles in die Waagschale zu werfen. Personell gibt es wieder Änderungen, so dass wieder eine andere Formation aufläuft, was nicht gerade förderlich ist.

SpVgg Schirmitz       So. 14.00       DJK Irchenrieth
SpVgg-Coach Josef Dütsch ist zufrieden nach dem wichtigen Heimsieg gegen Pleystein. Nun soll dem Tabellenzweiten auf den Zahn gefühlt werden. "Wir haben gut trainiert und freuen uns auf das Derby", motiviert er seine Mannschaft. "Die Partie in Altenstadt war grauenhaft", bilanziert Trainer Markus Schreiner das torlose Remis. "Jetzt steht das Derby in Schirmitz vor der Tür. Um Zählbares mitzunehmen, müssen wir eine geschlossene Mannschaftsleistung bieten." Florian Kick stößt wieder zum Kader.

TSV Erbendorf       So. 14.00       DJK Ebnath
"Im letzten Heimspiel vor der Winterpause treffen wir auf einen unbequemen Gegner", warnt TSV-Coach Roland Lang seine Mannschaft. "Die Gäste sind definitiv stärker als ihr Tabellenplatz dies aussagt, was der Kantersieg gegen Parkstein unterstreicht. Trotzdem wollen wir die Punkte zu Hause belassen." Mit Härtl, Stengl, Bauer, Schönberger und Scherer fehlen wichtige Stammkräfte. Bei den Gästen ist der Knoten auf eigenem Terrain geplatzt. Nun gilt es das gewonnene Selbstvertrauen nach dem Sieg gegen Parkstein mit nach Erbendorf zu nehmen. Trainer Matthias Küffner und seine Mannschaft werden auf die starke Angriffsreihe der Gastgeber ein Hauptaugenmerk legen, damit Zählbares mitgenommen werden kann.

FC Weiden-Ost       So. 14.00       SC Kirchenthumbach
"Wir haben eine Leistungssteigerung gegenüber den vorherigen Spielen gezeigt, aber noch nicht konstant über die gesamte Spielzeit", bilanziert Trainer Peter Kämpf den Sieg in Neustadt. "Wir werden uns gut auf die Stärken des Gegners einstellen und möchten unsere Serie weiter ausbauen, um den dritten Tabellenplatz zu festigen. Die Favoritenrolle liegt bei den Gastgebern, die gewinnen müssen, um Platz zwei weiterhin im Auge zu behalten", analysiert Gästecoach Bernd Häuber das Gastspiel im Weidener Osten. "Deshalb können wir befreit aufspielen und vielleicht wie im letzten Jahr für eine Überraschung sorgen." Personell wird sich nichts ändern.

SC Eschenbach       So. 14.00       FC Dießfurt
Die Gastgeber sind auf Rang sieben abgerutscht und warten bereits seit fünf Spieltagen auf einen Dreier. Nun steht das Derby gegen Dießfurt auf dem Programm. SC-Keeper Tobias Lehl und seine Vorderleute möchten an die Leistung beim Hinrundensieg anknüpfen, damit der sechste Heimsieg gefeiert werden kann. Remzi Bozkurt, der in Kirchenthumbach sehr vermisst wurde, ist wieder im Kader. "Wir haben, wie bereits in Parkstein, wieder in der zweiten Spielhälfte die Punkte verschenkt", ärgert sich Gästetrainer Georg Ramsauer nach der Niederlage in Erbendorf. "Um weiter vorne dabei bleiben zu können, brauchen wir im Nachbarderby die volle Punktzahl. Außerdem gilt es sich für die happige Hinspielniederlage zu revanchieren", fordert er seine Mannschaft auf.

SV Parkstein       So. 14.00       SVSW Kemnath
Nach der deutlichen Niederlage in Ebnath musste Spielertrainer Christopher Dotzler seine Mannschaft während der Woche wieder aufbauen. Beim Gastspiel des souveränen Spitzenreiters hat man nichts zu verlieren. Mit einem überzeugenden Auftritt im Derby gegen Neusorg konnten die Gäste ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten auf elf Zähler ausbauen. Beim Gastspiel in Parkstein erwartet Trainer Markus Sebald einen schwer einschätzbaren Gegner der nichts zu verlieren hat. Mit der nötigen Entschlossenheit und dem Wissen der eigenen Stärke soll ein weiterer Sieg her. Riedl und Teufel fallen sicher aus und hinter Sebald selbst steht ein Fragezeichen.
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