DJK will Konto aufbessern

Spieltag der Kreisklasse West dürfte Herbstmeister und Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./37) im Duell der Kreisliga-Absteiger beim 1. FC Schwandorf (11./14) nichts anbrennen lassen. Damit hätte er einen weiteren Schritt in Richtung sofortigen Wiederaufstieg gemacht.

Wernberg. (lfj) In der Kreisklasse West nutzten die meisten Mannschaften die Spielpause dazu, die "Wehwehchen" ihrer angeschlagenen Spieler zu kurieren. Der TSV Stulln (2./32) hat bei Aufsteiger und Schlusslicht SV Haselbach (14./9) eine lösbare Aufgabe.

Schon ziemlich abgeschlagen folgen der TV Nabburg (3./24) und der SC Kreith (4./24), die auf Kreiths Höhen aufeinander treffen und sich gegenseitig die Punkte abluchsen. Der SV Trisching (5./22) empfängt den SC Weinberg (9./16) und hat gute Chancen, seinen Platz zu verteidigen.

Ein interessantes Duell liefern sich die Aufsteiger SG Pertolzhofen/Niedermurach (6./20) und der SV Diendorf (8./17). Der TSV Trausnitz (10./14) will bei der Schwandorfer Eintracht (14./19) auf keinen Fall leer ausgehen. Im Kellerduell setzt Gastgeber TSV Klardorf 12./13) gegen den TuS Dachelhofen (13./10) auf den neuen Trainer Mario Eckl, der das Gespann Martin Striedl und Jürgen Ubykin ablöste.

Pertolzh./Niederm.       Sa. 14.15       SV Diendorf
Verletzte kehren zurück, der eine oder andere angeschlagene Spieler konnte sich durch die Pause erholen. So will die SG Pertolzhofen/Niedermurach mit neuem Schwung ins Match gegen Diendorf gehen. Trainer Claus Frank warnt allerdings davor, zu glauben, dass dies ein Selbstläufer wird. Ziel ist dennoch ein Dreier. Die Gäste hoffen, dass sie die Spielpause nicht aus dem Rhythmus brachte und die aufsteigende Tendenz fortgeführt werden kann. Um auch in Pertolzhofen zu punkten, gilt es, bis zum Schluss alles zu geben und Torchancen zu nutzen. Trotz einiger Fragezeichen dürften Trainer Udo Braunschläger alle Spieler zur Verfügung stehen.

1. FC Schwandorf       Sa. 14.15       DJK Gleiritsch
Seit neun Spielen wartet der FC Schwandorf nun schon vergeblich auf einen Sieg. Ob dieser gegen den Spitzenreiter gelingt, ist fraglich. Das Augenmerk muss gegen den klaren Favoriten also auf der Defensive und konsequentem Zweikampfverhalten liegen, um einen Punkt zu holen. Verletzt sind Bäßler, Broz und Zwack. Trotz einer schlechten Leistung konnte die DJK Gleiritsch vor der Pause gegen Pertolzhofen/Niedermurach gewinnen, was laut Trainer Alex Götz das positivste war. Die DJK hat in den letzten zwei Wochen gut trainiert und wird auf das schwere Spiel beim Mitabsteiger gut vorbereitet sein. Der Kader ist fast komplett.

TSV Stulln       So. 15.00       SV Haselbach
"Gegen Mannschaften aus dem hinteren Tabellendrittel taten wir uns immer schwer, ins Spiel zu kommen. So auch zuletzt beim schwachen Auftritt in Dachelhofen, wo wir trotzdem gewannen", warnt Stullns Trainer "Girgl" Winkler vor dem Heimspiel gegen Schlusslicht Haselbach. Der SV zeigte seiner Truppe zu Saisonbeginn die Grenzen auf und brachte ihr eine von zwei Niederlagen bei. Aber der TSV geht als Favorit ins Match, und alles andere als ein Heimsieg wäre eine Enttäuschung. Die Gäste müssen nach einer Niederlagenserie langsam punkten, um nicht schon zur Winterpause abgeschlagen hinten festzusitzen. Es fehlt derzeit ein "Leitwolf" auf dem Platz, das junge Team agiert oft nicht abgeklärt genug. In Stulln erwartet der SVH ein schweres Spiel gegen einen Gegner, der sich für die Hinspielniederlage revanchieren will. Graf und Fischer fallen bis zur Winterpause aus.

TSV Klardorf       So. 14.15       TuS Dachelhofen
"Das Derby gegen Dachelhofen wird zwar keine leichte Aufgabe für uns, aber wir sind guten Mutes, mit der richtigen Einstellung und Laufbereitschaft einen Heimsieg einzufahren", ist Klardorfs neuer Chef-Anweiser Mario Eckl zuversichtlich, ein gelungenes Debüt zu feiern um den Anschluss ans Mittelfeld zu halten. Für Gästetrainer Oliver Birk ist die Partie im Stadtsüden ebenfalls Richtung weisend. "Wir müssen "ohne Wenn und Aber die drei Punkte aus Klardorf mitnehmen, wobei der Trainerwechsel beim Gegner nicht unbedingt gut für uns ist", fordert der TuS-Coach. "Wir müssen versuchen, den Kampf anzunehmen und die Chancen zu nutzen", fährt Birk fort. Personell ist alles ok.

TSV Trausnitz       So. 14.15       FTE Schwandorf
Sehr viele Verletzte sorgen beim TSV Trausnitz für eine problematische personelle Situation, mit der er die wichtigen Spiele bis zur Winterpause bestreiten muss. "Wer am Sonntag gegen die Eintracht auflaufen kann ist fraglich", ist Spielertrainer "Wastl" Lang besorgt. Er erwartet, dass seine Truppe nun noch enger zusammenrückt. Er lässt die Personalmisere nicht als Entschuldigung gelten. Die jungen Eintrachtler wollen gegen die kampfstarken Trausnitzer und Tabellennachbarn die Vorrundenniederlage ausmerzen und ihr Punktekonto weiter aufbessern. Dazu gilt es aber, die Chancen noch besser zu verwerten und in der Abwehr konsequenter zu Werke zu gehen. Trainer Tom Stenzel hat alle Spieler zur Verfügung.

SV Trisching       So. 14.15       SC Weinberg
Die Trischinger sind immer noch sehr verärgert darüber, dass sie das Nachholspiel gegen den FC Schwandorf nicht am spielfreien Samstag austragen durften. Nichts desto trotz gehen sie hoch motiviert ins Heimspiel gegen den SC Weinberg, der allerdings nicht unterschätzt werden darf. Trainer Martin Heimler erwartet ein hart umkämpftes Match mit knappem Ausgang. Beim SV ist nur der Einsatz von Rito Pedro fraglich. Die Gäste wollen sich für die Vorrundenniederlage revanchieren und die damals verlorenen Punkte zurückholen. "Schau ma mal, ob es uns gelingt, die Punkte beim schweren Match in Trisching mitzunehmen und damit den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle herzustellen", wirkt SC-Trainer Richard Wagner recht zuversichtlich.

SC Kreith       So. 14.15       TV Nabburg
Kreiths Trainer Mario Albert macht seine Ansage für das Heimspiel gegen den punktgleichen Tabellennachbarn TV Nabburg kurz und bündig. "Wir wollen diese Begegnung unbedingt gewinnen um weiterhin unter den Topteams zu bleiben. Bis auf Westiner kann der SC-Coach in Bestbesetzung antreten lassen. Guten Mutes fahren auch die Gäste aus Nabburg zum Verfolgerduell nach Kreith. Der TV ist sich zwar der Schwere der Aufgabe bewusst, aber die Serie mit zuletzt vier Siegen am Stück kann sich sehen lassen. Die Personaldecke ist beim Gast weiter sehr dünn, trotzdem hofft Trainer Walter Bauer, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung nicht leer auszugehen.
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