"Dörferer" bei der achten Auflage der Meisterschaft chancenlos - Markus Schlenk siegt vor ...
Schafkopfkrone wieder im Markt

Die Marktmeisterschaft im Schafkopfen hat sich zu einem Wettkampf zwischen den Ortsteilen entwickelt. Die Kartenspieler aus den "Dörfern" wollten den Titel verteidigen, die Mitspieler aus dem Markt hatten vor, die Trophäe zurückzuholen.

Dank des besseren Blatts und der optimalen Nutzung blieb der Wanderpokal, ein holzgeschnitzter "Alter", in der Marktgemeinde. Die Kartenfreunde aus den Gründörfern landeten auf den Plätzen, nicht einer kam unter die besten Drei. Schlimmer noch, sie mussten sich mit dem Trostpreis zufrieden geben.

Bei der achten Auflage im Gasthaus Frieser gab es am Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Kohlbergern Markus Schlenk und Martin Krauß. Schlenk hatte am Ende mit 110 Punkten die Nase vorn. Er holte sich den begehrten Titel, den hölzernen Eichl-Ober, die Schafkopfkrone und 40 Prozent der Einnahmen aus den Einsätzen der 40 hoffnungsvoll angetretenen Meisterschaftsaspiranten. Inge Österer nahm als einzige Frau teil. Krauß (106 Zähler) musste sich mit 30 Prozent vom Startgeld und Rang zwei begnügen. Dritter wurde Sigi Prölß (104 Punkte). Noch bevor das erste Blatt ausgegeben wurde, hatte der bis dahin amtierende Marktmeister Martin Teicher aus Hannersgrün mit Musik und einer Lichtshow einen großen Auftritt. Für ihn reichte es dieses Mal allerdings nicht zu einem Platz auf dem Treppchen. Den Trostpreis, eine Polnische mit weit mehr als 50 Gramm, sicherte sich Manfred Häring aus Hannersgrün (50 Punkten).

Wie jedes Jahr ging ein Teil aus den Einnahmen an die Bücherei des Markts. Alexandra Kurz nahm das Geld entgegen. Die Organisatoren, Marcus "Lucky" Lukas und FCB-Fanclub-Präsident Richard Frieser, freuten sich über den guten Besuch und lobten den reibungslosen Ablauf des Turniers. "Geübt" wurde nach dem offiziellen Teil bis in die Morgenstunden, wobei einmal mehr der Bus zum Heimfahren verpasst wurde. Dies wurde aber mit dem hervorragenden Frühstück, das der Wirt spendierte, mehr als ausgeglichen.
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