Dominik Eckert bietet Patenschaften für glückliche Hühner
Eieiei - was für eine gute Idee

Wyandotten, Grünleger, Italiener, Sussex und braune Legehühner: Dominik Eckert hält nichts von Hühnerrassismus, auf seinem Hof leben alle Arten friedlich zusammen. Bild: juh
Liegt die Antwort auf den Eierskandal um Bayern-Ei in Oberbibrach? Dominik Eckert verbindet dort auf rund 1000 Quadratmetern die Moderne mit der guten alten Zeit. Wie einst können dort Hühner scharren, über den Misthaufen stelzen und in aller Ruhe fressen. Und der Verantwortliche für das Tier kann sich am Hühnerglück freuen - selbst wenn er irgendwo weit weg auf der Welt lebt. Moderne Webcam-Technik machen es möglich.

"My lucky Ei" heißt Eckerts Angebot. Er kümmert sich um die Tiere, der Hühnerpate kommt für die Kosten auf und bekommt dafür einmal im Monat Eier frei Haus geschickt, von denen er sich sicher sein kann, dass nicht getrickst wurde und sie die Tiere unter artgerechten Bedingungen gelegt hat.

Eckert sagt, bislang habe er nur positive Reaktionen auf seine Idee erhalten. "Wir haben sogar schon Fanartikel bekommen. Tassen mit Hühnern, gestrickte Hühner und Kuscheltier-Hühner", erzählt Eckert. Einmal sei eine Gruppe in Berlin, die eine Patenschaft übernommen hatte, einige Stunden im Büro gesessen und habe die Hühner beobachtet. Eine Sache freut Dominik Eckert aber besonders: "Wir haben auch einige Veganer, die unsere Eier als einzig tierisches Produkt essen. Und das, weil sie wissen, dass es den Hühnern bei uns gut geht."
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