Doppelfest in Pittersberg pflegt kirchliches und gesellliges Miteinander - Marien-Verehrung ...
Bruderschaft vertraut auf die Gottesmutter

Bereit zum Luftballon-Wettbewerb: Die Kinder waren begeistert bei der Sache - und warten nun natürlich gespannt darauf, ob die Karten, die sie in den Himmel aufsteigen ließen, zu ihnen zurückgeschickt werden. Bild: gm
Ein Spätsommertag krönte das Pittersberger Doppelfest um Kirche und Nikolausheim. Dass hier 1850 die Herz-Mariä-Bruderschaft gegründet wurde, wurde zum 165. Mal gefeiert. Die Geselligkeit pflegte man beim Pfarrfest. Beides wurde gut angenommen.

Wachsende Gemeinschaft

Die Pfarrei-Verantwortlichen mit Rat, Kirchenverwaltung sowie Pfarrer hatten sich organisatorisch viel Mühe gegeben. So gab es für die Kleinen einen Luftballon-Wettbewerb und manche andere Idee. Viele auswärtige Gäste, insbesondere aus den weiteren Teilen der Pfarreiengemeinschaft von Ebermannsdorf und Theuern, zeigten, dass ein solcher Zusammenschluss im gläubigen wie geselligen Sinn wachsen kann.

Vertrauen zur Mutter

Pfarrer Josef Beer zelebrierte die Eucharistie im schön geschmückten Gotteshaus. Festlich zogen er, die Ministranten mit dem Kreuz sowie die Fahnenabordnungen der kirchlichen Vereine in die Nikolauskirche ein, begleitet von Organistin Veronika Schottenheim. Bei seiner Predigt erinnerte der Seelsorger an das wichtige Vertrauen zur Mutter, egal, ob irdisch oder himmlisch. Maria habe in ihrem ganzen Leben auf Gott vertraut, sie sei damit ein großes Vorbild: "Wer auf Gott und unsere himmlische Mutter vertraut, der hat auf keinen Sand gebaut." Bei den Fürbitten erinnerte Beer auch an die seit dem letzten Bruderschaftsfest verstorbenen Mitglieder. Für sie wurde am Altar ein Licht entzündet. Auf dem von der Morgensonne begleiteten Prozessionsweg zur Lourdesgrotte ehrten die Gläubigen Maria. An der Grotte wiederholte die ganze Gemeinde die seit 1850 festgeschriebene Bruderschaftsformel und Bitte an die Gottesmutter - "Ich erwähle dich heute und allezeit zu meiner Beschützerin und Fürbitterin". Im Grün um das Pfarrheim folgte der gesellig-lustige Teil des Miteinanders sowie des Gedankenaustauschs.
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