Doppellösung für Dauer-Ärgernis

Das Interesse an den Veranstaltungen des Klosters und der Internationalen Begegnungsstätte ist sensationell. Die Kehrseite: Regelmäßig entsteht ein Verkehrschaos. Ein Unding, finden die Hauptbetroffenen: Die Anlieger murren, Gottesdienstbesucher klagen. Der ruhende Verkehr wird zum Dauer-Ärgernis.

Handeln ist angesagt. "Die Autos müssen raus aus dem Klosterhof", darin sind sich Bürgermeister, Gemeinderat, Abtei und Anlieger einig. Aber wohin? Im Februar stellte Architekt Georg Sunner aus Amberg dem Gemeinderat ein variantenreiches Konzept vor: 20 Standortvorschläge gab es zu prüfen. Vorausgegangen waren zähe Verhandlungen mit den staatlichen Fachstellen. Die Dorfbewohner informierte Bürgermeister Albert Nickl in Anliegerversammlungen. Fazit damals: eine Doppellösung im Süden und Westen vor dem Klosterdorf.

Es bestand Einigkeit, einen Sonderparkplatz für Veranstaltungen entlang des Radwegs Speinshart-Tremmersdorf einzurichten und gleichzeitig Stellplätze für Tagestouristen westlich auf Höhe des Kloster-Gasthofes zu bauen. Zur Erschließung dieses Großparkplatzes mit ursprünglich 84 Stellplätzen ist eine neue Zufahrt aus Richtung Süden vorgesehen. Auch die Grünen-Gemeinderäte stimmten damals für diese Doppellösung. (do)
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