Doppelpack von Jens Wegmann

Der SV Mitterteich feierte am Samstag im richtungsweisenden Spiel bei Schlusslicht FC Tegernheim einen enorm wichtigen 4:1-Erfolg. Jens Wegmann (rechts) traf kurz vor und nach der Pause zum 2:0 und 3:0. Bild: Gebert

Landesligist SV Mitterteich kann kräftig durchatmen: Im Kellerduell kamen die Stiftländer bei Schlusslicht FC Tegernheim zu einem enorm wichtigen und verdienten 4:1 (2:0)-Erfolg. Damit halten sie Anschluss an die gesicherten Ränge.

Tegernheim. (chap) In einer für beide Teams richtungsweisenden Begegnung holte der SV Mitterteich drei wertvolle Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Von Beginn an merkte man beiden Teams die Anspannung an. Ein taktischer Schachzug von Trainer Reinhold Schlecht war für den SV-Vorsitzenden Roland Eckert spielentscheidend. Schlecht beorderte Marc Müller auf die rechte Außenbahn und Matthias Männl ins offensive rechte Mittelfeld. Damit kamen die Hausherren anfangs überhaupt nicht zurecht. "Das war der Schlüssel zum Erfolg", stellte Eckert fest.

Die erste Halbzeit verlief überwiegend ausgeglichen, zwingende Torchancen blieben Mangelware. Der Doppelschlag kurz vor der Pause spielte den Gästen natürlich in die Karten. Zwei herrlich herausgespielte Treffer durch Matthias Männl sowie Jens Wegmann brachten eine beruhigende 2:0-Pausenführung, mit der eigentlich niemand gerechnet hatte.

Als erneut Jens Wegmann kurz nach der Pause nach einer Freistoßvariante auf 3:0 erhöhte, schien die Partie gelaufen zu sein. Das dachten zumindest die Gäste. In der Folgezeit entglitt ihnen die Partie aber zusehends und sie bekamen plötzlich große Schwierigkeiten. Mit dem Mut der Verzweiflung berannten die Hausherren das Gästegehäuse. Vor dem Anschlusstreffer scheiterte die Heimelf am Lattenkreuz, danach brannte es einige Male lichterloh im Mitterteicher Strafraum. Vor allem mit dem agilen Urban Wazlawik hatte Mitterteich seine Nöte. Dieser erzielte mit einem gefühlvollen Schlenzer den Anschlusstreffer.

Und die Gastgeber wollten nachlegen. Die Stiftländer agierten immer hektischer und bekamen große Probleme, einen weiteren Treffer zu verhindern. "Ich weiß nicht, ob wir das Spiel gewonnen hätten, wäre Tegernheim das 2:3 gelungen", gibt Eckert unumwunden zu. "Nur gut, dass die Hausherren etliche gute Möglichkeiten fahrlässig liegen ließen."

Erst nach dem 1:4 durch Frantisek Nedbaly, der einen Freistoß von Marc Müller mit dem Kopf versenkte, stellte der Tabellenletzte seine Bemühungen ein. Unterm Strich geht der Sieg für die Stiftländer in Ordnung. Aber so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war es bei weitem nicht.
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