Doppelpack von Komberec

Was nach Sitzfußball aussieht, ist das 1:0 für den SV Poppenreuth durch den zweifachen Torschützen Lukas Komberec (gelbes Trikot). Mit dem 2:0-Erfolg gegen den TSV Thiersheim untermauerte der SVP die Tabellenführung in der Bezirksliga Oberfranken Ost. Bild: heh

Der SV Poppenreuth ist auf dem Weg in die Landesliga nicht aufzuhalten. Nach dem 2:0-Sieg gegen den TSV Thiersheim hat der Spitzenreiter der Bezirksliga Oberfranken Ost fünf Punkte Vorsprung vor der SpVgg Oberkotzau, die zudem schon drei Spiele mehr ausgetragen hat.

SV Poppenreuth: Sourek, Veleman, Hostalek, Janovsky, Heidel, Topcu (65. Sikora), Komberec, Jankovsky, Peroutka, Yazici (46. Werner), Nickl (65. Fiterer)

TSV Thiersheim: Brtva, Fuhrmann, Seidel, Hartbauer (73. Karatas), Vates, Pollak, Sycha, Winkler, Siniawa, Sieber, Cernousek (40. Bartek)

Tore: 1:0 (5.) und 2:0 (85.) Lukas Komberec - SR: Patrick Rossow (Bayreuth) - Zuschauer: 150

Wie schon am Mittwoch in Thierstein legte Poppenreuth los wie die Feuerwehr. Es wurde im Mittelfeld ruhig kombiniert und dann überfallartig ein Pass in die Spitze gespielt. Hier sorgte Komberec, der früh das 1:0 erzielte, immer wieder für Verwirrung. Bei etwas mehr Cleverness hätte der Spitzenreiter schon vor der Pause alles klarmachen können. Außer einem Lattentreffer von Komberec sprang aber nichts mehr heraus. Die Angriffe des Gäste in der ersten Halbzeit verpufften meist schon vor dem Poppenreuther Strafraum. Weitschussversuche waren kein Problem für SV-Torwart Sourek.

Nach der Pause änderte sich das Bild. Thiersheim wurde nun aktiver und gestaltete die Partie ausgeglichen. Torchancen waren aber weiter Mangelware. Wenn der Gast doch einmal aussichtsreich vor dem Tor auftauchte, klärte Torwart Sourek. Bei der größten Chance der Gäste kratzte Peroutka den Ball von der Linie. Gegen Ende wurde Poppenreuth wieder aktiver und erspielte sich drei sehr gute Möglichkeiten, wobei der beste SVP-Akteur, Komberec, jeweils an Torwart Brtva scheiterte. Erst in der 85. Minute gelang es Komberec, seinen ehemaligen Mannschaftskollegen ein weiteres Mal zu überwinden und den Sieg endgültig sicherzustellen. Insgesamt war es ein verdienter Erfolg der Heimelf, die es bestens verstand, den gegnerischen Sturm fast komplett aus dem Spiel zu nehmen. Auf der anderen Seite sorgte der nicht zu bremsende Komberec ständig für Gefahr.
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