Doppeltes Glück für Mähring

Der SC Mähring und der SV Griesbach (Szene aus dem Relegationsspiel, das die Mähringer nach Elfmeterschießen gewannen) gehen künftig getrennte Wege. Während die Mähringer mit viel Glück in der Kreisliga bleiben, steigen die Griesbacher in die Kreisklasse ab. Bild: Gebert

Mit dem ASV Wunsiedel holte sich ein Mitfavorit völlig verdient die Meisterschaft in der Kreisliga Süd. Am anderen Ende der Tabelle hatte der Sportclub Mähring doppeltes Glück.

Tirschenreuth. (kap) Der ASV Wunsiedel (1./65 Punkte) war in der abgelaufenen Saison die beständigste Mannschaft in der Kreisliga Süd und schaffte zurecht den Aufstieg in die Bezirksliga Oberfranken Ost. Nach der Winterpause behielt die Truppe von Trainer Udo Schnurrer auch nach drei Remis in Folge die Nerven. Entscheidend waren die Siege bei den direkten Konkurrenten TSV Konnersreuth und SV Mitterteich II.

Kampf um Platz zwei

Lange Zeit lieferte sich das Quartett TSV Konnersreuth (2./57), SV Mitterteich II (3./55), FC Tirschenreuth (4./52) sowie TV Selb-Plößberg (5./52) einen erbitterten Kampf um den begehrten zweiten Tabellenplatz. Diesen sicherte sich schließlich das Team von Stefan Hamann, der bekanntlich den TSV Konnersreuth verlässt. "Für uns war die Relegation lediglich ein Zubrot", hält sich die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg bei TSV-Spielleiter Christian Werner in Grenzen. Ein Riesenerlebnis jedoch war für ihn und die Mannschaft das erste Relegationsspiel gegen die SpVgg Wiesau vor 1300 Zuschauern in Mitterteich, das mit 7:5 nach Elfmeterschießen gewonnen wurde. Die 1:4-Niederlage gegen den TSV St. Johannis Bayreuth bedeutete das Ende in der Relegation.

FC schwach gestartet

Einen schwachen Saisonauftakt legte Bezirksliga-Absteiger FC Tirschenreuth hin. "Ohne den schlechten Start und drei Niederlagen aus den letzten Spielen wäre mehr drin gewesen", blickt Ex-Spielleiter Huberth Rosner zurück. "Unser Ziel nach dem Abstieg war ein Platz unter den ersten Fünf. Insgesamt spielte die Mann-schaft eine ordentliche Saison." In die gleiche Kerbe schlägt Sascha Haberkorn, Trainer des SV Mitterteich II. "Der Aufstieg war nie ein Muss, wir hätten ihn aber natürlich wahrgenommen", gesteht Haberkorn. "Mit Rang drei haben wir unser Saisonziel ganz klar erreicht."

Eine Runde ohne Stress bestritt der SV Steinmühle (6./48), der weder mit Auf- noch Abstieg konfrontiert wurde. Ab Rang zehn, den der ATSV Tirschenreuth (40) belegte, mussten sieben Mannschaften um den Klassenerhalt bangen. Auf den letzten Drücker brachten sich der ATSV und der TSV Waldershof (11./39) in Sicherheit. Um einen Zähler verpassten die Sportfreunde Kondrau (12./38) den direkten Klassenerhalt. Die Truppe von Trainer Jürgen Schmidkonz musste in die Relegation und schaffte schließlich nach zwei im Elfmeterschießen gewonnenen Partien gegen Nagel und Mähring den Ligaerhalt.

SV Griesbach steigt ab

Doppeltes Glück hatte der Sportclub Mähring. Eigentlich als Tabellenvorletzter bereits abgestiegen, profitierte er vom Zwangsabstieg des TSV Thiersheim II (die "Erste" stieg aus der Bezirksliga ab) und später vom Rückzug von Bezirksliga-Absteiger FC Steinbach-Dürrenwaid. In den sauren Apfel des Abstieg muss dagegen der SV Griesbach nach der Niederlage im Relegationsspiel gegen den SC Mähring beißen. Mit nur 15 Zählern aus 30 Partien belegte der FC Marktleuthen abgeschlagen den letzten Tabellenplatz.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.