Dorferneuerung startet 2016

Grünes Licht gab der Gemeinderat Freudenberg für das einfache Dorferneuerungsverfahren Bühl. Darin einfließen sollen die Beiträge aus der Bevölkerung und die Maßgaben des Amtes für Ländliche Entwicklung.

(sche) Das Gremium beauftragte in seiner letzten Sitzung dieses Jahres die Verwaltung, den Antrag auf Einleitung und Förderung des vereinfachten Dorferneuerungsverfahren beim Amt für Ländliche Entwicklung zu stellen. Die erforderlichen Finanzmittel sind in den Haushaltsjahren 2016 und 2017 bereitzustellen. Auf Vorschlag der Behörde werden 2016 die Maßnahmen außerhalb der Ortschaft mit der Wehranlage und Oberflächenwasserrückhaltungen angegangen. 2017 sind die innerörtlichen Baumaßnahmen an der Reihe.

Mittel für Vereinsstadl

Bayerischer Gemeindetag und Bayerische Verwaltungsschule empfehlen den Gemeinden, eine Richtsatzung für die Feuerwehren zu erlassen. Die Verwaltung arbeitete ein solches Papier aus und gab es allen Feuerwehrkommandanten in der Kommune zur Kenntnis. Der Gemeinderat war mit dieser Satzung, zum 1. Januar 2016 in Kraft tritt, einverstanden.

Der Katholische Burschenverein Aschach beantragte Fördermittel für die Baustoffkosten von 21 021 Euro für ihren Vereinsstadl. Gemäß den gemeindlichen Richtlinien wurde ein Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der nachgewiesenen Kosten gewährt. Bürgermeister Alwin Märkl forderte, dass für diesen Antrag die gleichen Kriterien gelten sollen wie beim Neubau der Halle der Oberlandler. Die Verwaltung wird ermächtigt, nach Vorlage der Rechnungen den Zuschuss auszuzahlen.

Im Zuge der Dorferneuerung Lintach soll der Brunnen auf dem Dorfplatz vergrößert und dort ein digitaler Außenaufsteller installiert werden. Der Brunnenausbau kostet 25 000 Euro, wovon die Gemeinde 12 500 zu tragen hat. Für die Kosten des Außenaufstellers, der allen Vereinen und Organisationen zur Verfügung stehen soll, verbleibt ein Eigenanteil von 4100 Euro bei der Gemeinde. Der Gemeinderat stimmt der Vereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft Lintach zu.

Einige Bauanträge

Bürgermeister Märkl informierte die Mitglieder des Gemeinderates über die erstmalige Vergabe des Bayerischen Innovationspreises für das Ehrenamt und über das Förderprogramm "Kommunales Investitionsprogramm Bayern". Gegen die Bauanträge für den Neubau eines Doppelcarports in Aschach, den Umbau und die Erweiterung einer Doppelhaushälfte sowie die Errichtung von zwei überdachten Stellplätzen in Lintach gab es keine Einwände. Gemeinderat Rudolf Preitschaft (SPD) wünschte, im Zuge der Dorferneuerung Bühl eine weitere Straßenlaterne aufzustellen.
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