Dorfgemeinschaft zieht Bilanz und plant fürs Jahr - Viel Arbeit am Gemeinschaftshaus
Nächstes Jahr wird gewählt

Am Marterl vor dem Dorfgemeinschaftshaus feiern die Winbucher am Sonntag, 3. Mai, eine Maiandacht. Bild: bjo
Auf ein aktives Jahr hat die Dorfgemeinschaft Winbuch zurückgeblickt. Bei der Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus richtete Vorsitzender Georg Koller den Blick aber auch nach vorn: Die Winbucher haben auch im laufenden Jahr einiges vor.

Stets Holz in der Hütte

Holzarbeiten gehören zum Standardprogramm der Gemeinschaft. Koller dankte allen, "die dafür sorgen, dass wir immer eine warme Stube haben". Das Holz für den Kachelofen im Gemeinschaftshaus wird im ehemaligen Gemeindewald geschlagen.

Die Veranstaltungen im vergangenen Jahr reichten von der Weihnachtsfeier bis zum Preisschafkopf. Tradition ist der Theaterbesuch in Eglsee. "Die Kirchweih mit Oldtimertreffen stellte wieder alles in den Schatten", bilanzierte Koller. Er erinnerte an weitere Ereignisse, angefangen von der Bildungsfahrt in den Truppenübungsplatz Hohenfels bis zum absoluten Höhepunkt, dem ersten Wildtag in Winbuch im November mit sehr vielen Gästen.

Unter der Rubrik "Arbeitseinsatz" vermeldete der Vorsitzende, dass Kachelofen- und Sitzbank neu bezogen wurde. "Die Einnahmen bei den Privatnutzungen des Dorfgemeinschaftshauses sind zurück gegangen", berichtete Kassiererin Martha Kaiser. Einig war sich die Versammlung darin, dass die Aufteilung der Kassier-Arbeit auf Martha Kaiser und Rosi Koller eine sehr gute Entscheidung war.

Das Dorf packt mit an

Im nächsten Jahr wählt die Gemeinschaft neu: Das hat sie jetzt einstimmig beschlossen. Vorsitzender Koller gab einen Überblick über die geplanten Termine im Lauf des Jahres. "Da unsere Kirche sowie die Außenmauer neu hergerichtet werden, werden auch die Mitglieder der Dorfgemeinschaft sich mit Eigenleistungen einbringen", kündigte er an.

Heuer viel zu tun

Es stünden auch viele Arbeiten am Dorfgemeinschaftshaus an, zum Beispiel am Spielplatz. Der Hausgang müsse neu gestrichen werden und auch Putzarbeiten seien fällig. Die Bäume entlang des Dorfhauses werden laut Georg Koller zugeschnitten. Dazu werde man einen Teleskop-Lader nutzen.

Die Grüße der Marktgemeinde Schmidmühlen überbrachte Bürgermeister Peter Braun. Er dankte speziell für die Bürgermeister-Schafkopfrunde: "Alle waren begeistert vom Dorfhaus". Braun bot auch die Unterstützung der Gemeinde bei den Arbeiten am Domizil der Gemeinschaft an.
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