Dorfkapelle nicht nur heute im Mittelpunkt

Heute am Fest "Mariä Heimsuchung" steht das Patrozinium der Dorfkapelle im Mittelpunkt des Geschehens in der idyllischen Ortschaft. Die heilige Messe zu Ehren der Muttergottes beginnt um 20 Uhr. Das malerisch im Ortszentrum gelegene Kirchlein wurde vor zwei Jahren von der Dorfgemeinschaft und der Feuerwehr in Eigenregie generalsaniert. Über 500 ehrenamtliche Arbeitsstunden und viele Geldspenden brachten die "Dörfler" auf, um die finanziellen Belastungen so gering wie möglich zu halten.

Das Kirchlein wurde am 2. Juli 1967, dem Fest Mariä Heimsuchung, vom damaligen Pleysteiner Stadtpfarrer Pater Andreas Pfeiffer eingeweiht. Im Innenbereich befinden sich eine Barockmadonna und zwei Engelsköpfe, die noch vom Hauptaltar der 1901 abgebrannten Stadtpfarrkirche St. Sigismund stammen. Die Vorgängerin der Kapelle hatte in den 1950er Jahren Straßenbaumaßnahmen weichen müssen. Als Bauherr trat die Gemeinde Miesbrunn auf den Plan. Mit der Maßnahme selber wurde 1966 begonnen und dank vorbildlicher Eigenleistungen der Dorfgemeinschaft ein Jahr später vollendet. Die Kapelle ist seit 28 Jahren mit einem elektrischen Glockengeläute ausgestattet.
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