Drei Einsätze an einem Tag

Gut beschäftigt war die Burkhardsreuther Feuerwehr vergangenes Jahr. In der Hauptversammlung erinnerte sich der Kommandant an einen besonders stressigen Tag.

Gut 92 Stunden Einsatzzeit, 124 Arbeitsstunden für die Instandhaltung in Burkhardsreuth und Pichlberg. Dazu acht Übungen, vier Unterrichtsabende und die Brandschutzwochenübung der drei Trabitzer Wehren: Auch im Vorjahr opferten die Aktiven der größten Feuerwehr der Gemeinde Trabitz viel Zeit für den Dienst.

Von zehn Einsätzen der Feuerwehr berichtete Kommandant Erwin Hey in der Hauptversammlung im Gasthof Lober. Bei einer Überschwemmung in Pichlberg am 24. Mai waren sieben Mitglieder zwei Stunden mit der Beseitigung von Schlamm und Wasser beschäftigt. Zudem entfernte die Wehr am 14. Oktober eine Ölspur zwischen Preißach und Zintlhammer, half am gleichen Tag in Eschenbach, die Brände im Rathaus und in einem Wohnhaus eindämmen, und löschte am 19. Dezember einen Mülltonnenbrand in Blankenmühle. "Bei stärkerem Wind hätte daraus Schlimmes entstehen können", merkte Kommandant Erwin Hey an. Ferner sicherte die Wehr den Martinsumzug des Kindergartens und die Kirchenzüge am Volkstrauertag ab. Nicht unerwähnt ließ Hey zwei gut besuchte Motorsägekurse und weitere Fortbildungen. Mit Blick auf die nahe Leistungsprüfung legte der Kommandant den Aktiven ans Herz, Unterricht und Übungen zu besuchen.

Das Pensum des Nachwuchses ließ Jugendwart Alexander Bayer Revue passieren. So habe man schon im Frühjahr die Vorbereitung auf den Wissenstest im November begonnen, den alle 13 Teilnehmer mit Bestnoten bestanden. "Disziplin, Spaß, Freude und Eifer unserer jungen Truppe sind bemerkenswert", resümierte Bayer und dankte dem Vorstand, den Kameraden der Erwachsenenwehr und allen Gönnern für ihren Rückhalt.

Dank der Unterstützung mehrerer Hofeigentümer sei es den Atemschutzgeräteträgern möglich gewesen, bei sechs Einsatzübungen "Personenrettungen aus verschiedensten Gefahrensituationen" zu trainieren, hielt Atemschutzgerätewart Herbert Hey fest. Über ein "volles Haus" beim Rosenmontagsball im Preißacher Schützenheim und über 52 Emmaus-Wanderer freute sich Vorsitzender Robert Schwemmer. 30 Kinder hätten am Ferienprogramm zugunsten der Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord teilgenommen. Der verstorbenen Kameraden Anton Schlicht, Robert Dobmann, Johann Hörl, Alois Deubzer und Peter Hoven wurde mit einer Schweigeminute gedacht.

Jedoch, so Schwemmer, habe man auch sieben Eintritte verzeichnet, so dass die Mitgliederzahl um zwei auf 172 gestiegen sei. Dieses Jahr plane die Wehr außer dem Rosenmontagsball am 3. März und dem Emmausgang am 6. April ein Hallenfest am 20. und 21. Juni sowie einen Kameradschaftsabend am 7. November.
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