Drei Punkte, die gut tun

Der Kulmainer Andreas Chudalla (links) attackiert den Weidener Jens Wegmann. Die Bayernligareserve gewann das Heimspiel mit 2:0. Bild: otr

Der Klassenerhalt in der Bezirksliga ist auf jeden Fall noch möglich. Drei weitere wichtige Punkte dazu sammelte die SpVgg SV Weiden II am Sonntag.

SpVgg SV Weiden II: Galovic, Häffner, Fleischmann, Weiherhmüller, Hot, Koppmann, Douhadji, Wegmann, Geber, Drechsler, Schlagenhaufer

SV Kulmain: Reger, Chudalla, Dumler, Zeltner, Neumüller, Greger, Chr. Griener, Ditschek, M. Griener, Dollhopf, Kastner

Tore: 1:0/2:0 (47./80.) Florian Schlagenhaufer - SR: Johannes Ziegler (Pfreimd) - Zuschauer: 70

(otr) Nach einem verdienten 2:0-Heimsieg über den SV Kulmain hat die SpVgg SV Weiden II weiterhin alle Chancen auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Wie schon im letzten Heimspiel gegen den SV Hahnbach, wäre auch diesmal bei konsequenterer Chancenausnutzung ein noch höherer Sieg möglich gewesen.

Die SpVgg SV Weiden II hat sich längst nicht aufgegeben. Auch ohne das von den Gästen im Vorfeld befürchtete "Aufrüsten" aus der Bayernliga erkämpften sich die Weidener diese drei Punkte mehr als redlich. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, der in der ersten Halbzeit aber vornehmlich im Mittelfeld stattfand. Die einzig wirklich nennenswerte Torchance hatten die Gastgeber in der 18. Minute, als der aufgerückte Andreas Koppmann auf der rechten Außenbahn steil geschickt wurde, den Ball aber aus wohl zu spitzem Winkel nicht im Tor unterbrachte.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag, denn die Gastgeber gingen im Anschluss an einen Eckball in Führung. Maximilian Geber leitete den Ball direkt auf Florian Schlagenhaufer weiter, der am Fünfmeterraum stehend den Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters an den Innenpfosten köpfte, von dem dann das Leder im Tor landete. Dieser Führungstreffer schien bei den Gastgeber zusätzliche Kräfte frei zu machen, denn in der Folgezeit hatten die SpVgg SV II die Kulmainer voll im Griff. Nach einem sehenswerten Sololauf auf der linken Seite flankte Michael Drechsler gekonnt auf den mitgelaufenen Parfait Douhadji, dessen Flugkopfball knapp am Gästetor vorbeistrich. In der 61. Minute hatte Drechsler Gästekeeper Elias Reger mit einem raffinierten Schuss bereits überwunden. Der Ball klatschte aber an den Pfosten. Und nur eine Minute später war es wieder das Aluminium, das bei einer Direktabnahme von Maximilan Geber die Gäste rettete. Solchermaßen wachgerüttelt hatten dann auch die Kulmainer ihre größte Chance. Einen Kopfball von Christian Griener kratzte Weidens Schlussmann Tomislav Galovic mit einer tollen Parade von der Linie.

Das alles entscheidende 2:0 gelang den Gastgebern dann mittels eines gekonnt abgeschlossenen Konters. Michael Drechsler spielte auf Andreas Koppmann, der erneut Florian Schlagenhaufer bediente, der nur noch einzuschieben brauchte.
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