Drei Tage Gstanzln, Musik und Gaudi bei der Freudenberger Kirwa
Freimberch dreht durch

"Auf geht's zur Freudenberger Kirwa", heißt es von heute an drei Tage lang in "Freimberch" - es herrscht Ausnahmezustand. Alle Kirwabegeisterten sind zum Mitfeiern in den Märkl-Garten eingeladen, wo ein langes Wochenende mit zünftiger Kirwastimmung bei einem attraktiven Programm und mit ausgezeichneten Stimmungsbands garantiert ist.

32 Kirwapaare

Seit Wochen laufen in ganz Freudenberg unter der Federführung des Kirwachefs Peter "Weizi" Butz die Vorbereitungen für die Freudenberger Kirwa auf Hochtouren, um die Traditionsveranstaltung auch in ihrer 70. Auflage zum absoluten Highlight werden zu lassen. Butz bringt bereits im vierten Jahr als Kirwachef die nötige Routine mit, wird aber an den drei Kirwatagen von rund 160 freiwilligen Helfern unterstützt. "Ohne die Helfer wäre die Organisation und die Durchführung der Veranstaltung nicht möglich", betont Butz. Er gibt nach der diesjährigen Kirwa sein Amt ab.

32 Kirwapaare, davon acht "Legos" - also neue Kirwaburschen - , fiebern seit Wochen auf das Kirwawochenende hin. An zwei Tanzabenden haben sich die Kirwapaare intensiv auf das Baum-austanzen vorbereitet, um bei Walzer und Dreher eine gute Figur zu machen.

Am Samstag, 12. September, steht dann den Kirwaburschen zunächst ein harter Arbeitseinsatz bevor, wenn sie den von den Altkirwaburschen Daniel Gietl und Daniel Hirn gestiftet Baumriesen einholen müssen. Um 13 Uhr ist dann geballte Muskelkraft gefragt, wenn das mit Kränzen und Girlanden festlich geschmückte Kirwawahrzeichen traditionell mit den "Goiß'n" in die Senkrechte gehievt wird.

Um 19.30 Uhr fällt der offizielle Startschuss für die Kirwa, wenn Schirmherr, Brau- und Bürgermeister Alwin Märkl das erste Fass ansticht. Musikalisch heizen "Grögötz Weißbir" den Gästen ein.

18 Gstanzln

Am Sonntag, 13. September, versammeln sich um 14.30 Uhr die Kirwamoidln und Kirwaburschen zum Baum-austanzen. Ein musikalisches Schmankerl der besonderen Art wartet dabei auf alle Besucher, wenn die Kirwaburschen ihre 18 selbst gedichteten Gstanzln über amüsante Gegebenheiten im Dorf zum Besten geben. Nach dem Kirwabaumaustanzen geht es im Festzelt mit der "Hammberbachthaler Blousn" weiter, die unplugged spielt. Um 20 Uhr werden sie von der Gruppe "Horrido-Express" abgelöst.

Der Bär ist los

Richtig rund geht es noch einmal am Montag, wenn ab 8 Uhr der Kirwabär durch das Dorf getrieben wird. Ab 15 Uhr läuft dann ein kleiner Zeltbetrieb, bevor um ca. 17 Uhr die Kirwapaare samt Bär im Zelt eintreffen. Ab 20 Uhr spielen die "Rotzlöffl" zum Kirwaausklang. Der Baum wird gegen 22 Uhr verlost.

Kirwachef Peter Butz weist darauf hin, dass es ist nicht gewünscht wird, dass sich Minderjährige ohne Begleitung der Eltern außerhalb der Jugendschutzzeiten am Festgelände aufhalten. Die Einhaltung des Jugendschutzes wird kontrolliert.
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