Drei Tage lang brennt da Hout

Sandra Großer und Rene Bamler sind das neue Oberkirwapaar.

Stimmung, Gaudi, tolle Tänze - seit 1993 gehört die Kirwa, die das Gasthaus Zum Steinköppl zusammen mit der Kirwagemeinschaft ausrichtet, zu den Höhenpunkten im Veranstaltungskalender Etsdorfs. Auch in diesem Jahr war wieder ein attraktives musikalisches und kulinarisches Programm geboten.

(has) Traditionell begannen die Burschen in aller Früh damit, den von Pfarrvikar Christian Preitschaft gestifteten Baum einzuholen. Nachmittags hievten rund 40 kräftige Männer aus Etsdorf den 36 Meter langen Riesen in mühevoller Arbeit in die Senkrechte. Am Abend zogen die 14 feschen Paare zum offiziellen Auftakt in das gut gefüllte Festzelt ein. Dort sorgten sie mit der Band Original Oberpfälzer Gaudiburschen nach dem Motto "Da brennt der Hout" für beste Stimmung. Bei Schmankerl, wie frischem Karpfen, Reh- und Kalbsbraten oder Spanferkel, ließ es sich ausgiebig feiern.

Ein weiterer Höhepunkt bot sich am Sonntagnachmittag beim Baumaustanzen der Kinder und der 14 Paare. Bei angenehmem Sommerwetter fanden sich viele Besucher ein, die die bayerischen Tänze verfolgten. Zudem bekamen die Zuschauer humorvolle, aber auch deftige Gstanzln zu hören, bei denen so mancher sein Fett abkriegte. Das Publikum geizte nicht mit Beifall für die gelungenen Darbietungen. Zum neuen Oberkirwapaar wurden Sandra Großer und Rene Bamler gekürt. Mit Musik zogen die Paare in das Festzelt ein. Dort bot die Band "Mir 3 und Du" ein buntes Programm.

Der Montag begann für die Paare mit einem ausgiebigen Frühstück bei Renate und Hans Schorner. Gut gestärkt wurde anschließend der Kirwabär durch das Dorf getrieben. Damit niemand schlapp macht, gab es wieder die berühmte Leberknödelsuppe der Familie Kaa sowie Minipizzen bei der Familie Ries.

Frisch geduscht und in Krachlederner und feschen Dirndln gekleidet, marschierten die Paare am Abend wieder im bestens gefüllten Festzelt ein. Die Gruppe Royal sorgte mit Melodien für Jung und Alt für Stimmung. Zur späteren Stunde nahm das Oberkirwapaar die Verlosung der Preise vor, insbesondere des Kirwabaums. Trotz Regens wurde noch lange weitergefeiert, getanzt und gesungen.
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