Dreijähriger überlebt trotz Verbrennungen

"Es war ein Scheißkrieg", sagte Heinz Asam, "ich hatte danach nur noch zwei Onkel." Asam überlebte als einziger der engeren Familie. Bereits beim ersten Angriff lagen die Gartenanlagen des Lagers zwischen Wache 3 und dem Geismannkeller im Bombenhagel. Während Asams Eltern und sein Bruder sowie weitere Familien in den Kellern der Häuser an der Gärtnerei starben, irrte der Dreijährige durch die Gewächshäuser. Mit Verbrennungen dritten Grades fand man den bis zum Bauchnabel verschütteten Buben, der seinen Verletzungen trotzte und von Bekannten und seinen Onkeln aufgezogen wurde. (mor)
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