Drittel des Rehwildes Opfer des Straßenverkehrs - 9700 Euro für Wegebau übrig
Autofahrer erfüllen Abschussplan

Von einem relativ ruhigen Jahr berichtete Jagdpächter Eduard Fraas den Jagdgenossen. Der Abschussplan sei erfüllt worden, auch dank der Autofahrer. Rund ein Drittel des erlegten Rehwildes falle unter die Rubrik "Fallwild".

Nach einem Gedenken für verstorbene Jagdgenossen berichtete Vorsteher Ludwig Kastner in der Zoiglstube "Reiserbesen" in Kronau fest, dass der Wegebau in Zwergau abgeschlossen und abgerechnet sei. In den abgebaggerten Weg nach Trevesen werde in den nächsten Wochen Fräsgut eingebaut. Laut Kastner sind im abgelaufenen Jagdjahr keine Wildschäden gemeldet worden. Einige kleinere Schäden haben die Jagdgenossen in Eigenregie beseitigt.

Bezüglich des Kernwegenetzes der Steinwald-Allianz erklärte der Redner, dass im Bereich der Jagdgenossenschaft der Verbindungsweg, angefangen in Guttenberg bei der B 22 bis zur Kreisstraße TIR 32, in Frage komme. Dieser könnte allerdings nur realisiert werden, wenn die Anlieger Grund abgeben, da der Ausbau auf eine Breite von 3,5 Meter zu erfolgen habe. Die Kosten pro Meter belaufen sich auf rund 280 Euro. Der Vorstand werde sich in einer der nächsten Sitzungen mit dem Thema beschäftigen.

Schriftführer Josef Findeis erinnerte an zwei Vorstandssitzungen. Kassier Norbert Wurm legte einen zufriedenstellenden Finanzbericht vor, den die Revisoren Christian Bothner und Herbert Pöllmann bestätigten. Die Rücklagen für den Wegebau liegen bei 9700 Euro.

Jagdpächter Eduard Fraas dankte für die gute Zusammenarbeit mit den Jagdgenossen, die er zu einer Brotzeit einlud. Es seien fünf Böcke, vier Geißen und vier Kitze erlegt worden, wobei vier Stück als Fallwild einzustufen seien. Damit werde der Wildbestand im Revier waldverträglich gehalten. Des Weiteren gehörte sieben Wildschweine und acht Füchse zur Strecke. Das Verbissgutachten sei positiv ausgefallen.

Laut Ortssprecher Andreas Prechtl wird die Stadt Kemnath den Wegebau auch in Zukunft in der bisherigen Form unterstützen. Zu dem bereits vom Jagdvorsteher angesprochenen Wegebaumaßnahmen mit EU-Mitteln stellte er noch einmal klar, dass eine Verwirklichung nur möglich ist, wenn die Anlieger Grundstücke zur Verfügung stellen.

Beim Punkt Verschiedenes stimmten die Jagdgenossen der Anschaffung eines Hoch-Entasters zu.
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