Dritter Sieg in Folge für SV Mitterteich

Der SV Mitterteich feierte am Samstag mit dem 2:0 gegen den FC Sturm Hauzenberg seinen dritten Sieg in Folge. Hier kämpfen Ralf Jakob (Mitterteich, rechts) und Gästespieler Lukas Hutta um den Ball. Bild: Gebert

Eine Halbzeit dominierte der FC Sturm Hauzenberg im Stiftland, ließ aber beste Möglichkeiten teilweise fahrlässig liegen. Das rächte sich: Am Ende siegte der SV Mitterteich etwas glücklich, aber letztlich verdient mit 2:0 (0:0) und feierte den dritten Sieg in Folge.

Mitterteich. (chap) Alexander Geiger, Spielertrainer des FC Sturm Hauzenberg, verstand am Samstagnachmittag die Welt nicht mehr. "In der ersten Halbzeit vergeigte meine Mannschaft drei glasklare Möglichkeiten. Der unnötig verursachte Foulelfmeter war schließlich der Dosenöffner für die Hausherren. Nach dem 0:2 war alles gegessen. Die Niederlage ist ärgerlich und völlig unnötig. Aber so grausam kann Fußball sein."

Scharnagl überragend

In der Tat: Von Beginn präsentierte sich der Aufsteiger hellwach und setzte die Hausherren permanent unter Druck. Schon nach fünf Minuten scheiterte Torjäger Manuel Mader alleine vor dem erneut überzeugenden SVM-Torwart Fabian Scharnagl. In der Folgezeit glänzten die Niederbayern durch eine kompromisslose Abwehrarbeit und schnörkellosem Spiel nach vorne. Geschickt ließen sie Ball und Gegner laufen.

Gäste vergeben Chancen

Wieder einmal brannte es nach Standardsituationen lichterloh im heimischen Strafraum. Zwei Mal musste Keeper Fabian Scharnagl bei Kopfbällen von Severin Hirz und Johannes Gastinger sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Glück hatte Scharnagl, als er Manuel Mader unbedrängt den Ball in die Beine spielte, der FC-Goalgetter aber nur den Pfosten traf. Von den Hausherren kam im ersten Abschnitt herzlich wenig. Die langen Bälle in die Spitze waren eine sichere Beute der gut postierten Gästeabwehr. Mit einer für Mitterteich schmeichelhaften Nullnummer ging es in die Pause. Sturm-Torwart Tobias Huber verbrachte gemütliche erste 45 Minuten.

Führung durch Nedbaly

Die Gastgeber kamen etwas mutiger aus der Kabine. Nun setzten sie den Gegner unter Druck und tauchten des öfteren gefährlich vor dem Gästetor auf. Dem Führungstreffer ging ein unnötiges Foul von Jürgen Knödlseder an Frantisek Nedbaly an der Strafraumgrenze voraus. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst. Damit war die Partie auf den Kopf gestellt und die Niederbayern verloren den Faden komplett.

Helle Aufregung herrschte kurz vor Schluss. Alexander Geiger wurde gefoult, Schiedsrichter Sebastian Demel zeigte auf den Elfmeterpunkt. Aber der Linienrichter sah das Vergehen außerhalb des Strafraums. Kurz darauf fiel die Entscheidung: Matthias Männl schloss einen herrlichen Konter zum 2:0 ab. "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht", bilanzierte der erleichterte SV-Trainer Reinhold Schlecht. "Meine Mannschaft hat sich den Sieg redlich erarbeitet. Dabei kam ihr der katastrophale Zustand des Platzes und auch die mangelhafte Chancenverwertung der Gäste zugute." Roland Eckert, Vorsitzender des SV Mitterteich, erklärte: "Vor vier Wochen hätten wir diese Partie noch verloren."
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