Drittes Derby in Folge

Josef Rodler (rechts), kehrt nach seiner Verletzung in den Kader der SpVgg SV Weiden zurück und könnte im Derby gegen den ASV Burglengenfeld für mehr Impulse im Angriff sorgen. Bild: A. Schwarzmeier

Es geht Schlag auf Schlag für die SpVgg SV Weiden. Mit dem ASV Burglengenfeld steigt am Freitag, 21. August, um 19 Uhr im Sparda-Bank-Stadion das dritte Oberpfalzderby innerhalb von sechs Tagen.

Weiden. (ssl) Im Weidener Lager ist man durchaus zufrieden mit den beiden Derbybegegnungen dieser Woche. Der überraschende Auswärtserfolg beim SV Seligenporten am Samstag war Balsam auf die Weidener Wunden nach den vorherigen Niederlagen. Auch am Mittwochabend im Pokalspiel gegen den FC Amberg zog sich die Mannschaft vom Wasserwerk achtbar aus der Affäre, auch wenn es zum ganz großen Wurf nicht gereicht hat. "Wir haben eine gute Leistung gezeigt, aber in den entscheidenden Phasen hat Amberg cleverer agiert. Natürlich geht der Sieg in Ordnung", weiß Trainer Tomás Galásek das Pokal-Aus richtig einzuordnen.

Damit können sich die Schwarz-Blauen nun komplett auf die Bayernliga Nord konzentrieren und dort wartet mit dem ASV Burglengenfeld ein weiterer Oberpfälzer Rivale, mit dem man sich allerdings im Ligabetrieb noch nie gemessen hat. Der ASV pendelte jahrelang zwischen Bezirksliga und der ehemaligen Bezirksoberliga hin und her, ehe 2013 und 2015 die Aufstiege in die Landesliga Mitte und jetzt sogar in die Bayernliga gelangen. Der Vater des Erfolges ist Trainer Matthias Bösl, der bereits seit 2010 das Kommando führt.

Wichtige Rollen nehmen bei Burglengenfeld die Zwillinge Marco und Benjamin Epifani ein. Marco ist der Rückhalt im Tor, während Stürmer Benjamin in diesem Spieljahr bereits vier Tore erzielt hat. Mit elf Punkten aus sechs Spielen, dabei Siege über die Favoriten FC Eintracht Bamberg und TSV Aubstadt, belegen die Burglengenfelder den stolzen sechsten Platz. Der Klassenerhalt scheint im Moment kein utopisches Ziel zu sein.

Auch wenn die SpVgg SV Weiden derzeit nur Rang zwölf der Tabelle belegt, geht die Galásek-Elf erstmals als leichter Favorit ins letzte Spiel dieser Derbywoche. "Ein sehr wichtiges Spiel für uns, das wir unbedingt gewinnen wollen. Wir treffen auf einen kompakten Gegner, der die Aufstiegseuphorie mitgenommen hat", weiß der ehemalige tschechische Nationalspieler um die Bedeutung der Partie. Deswegen soll seine Mannschaft vor allem den Ball laufen lassen: "Wir müssen unsere spielerischen Vorteile ausnutzen. Burglengenfeld konnte sich die ganze Woche auf uns fokussieren und hat sicher kräftemäßig Vorteile."

Rodler wieder im Kader

Mit einem Sieg könnte die Wasserwerk-Elf den Anschluss ans obere Mittelfeld herstellen und mit dem heutigen Gegner nach Punkten gleichziehen. Galásek scheint in den letzten Wochen seine Stammformation, die seit drei Spielen unverändert ist, gefunden zu haben. Zu gern würde er auch heute wieder auf diese Elf setzen. Die Zeichen dafür stehen gut, da Matthias Heckenberger nach seiner Auswechslung gegen den FC Amberg wieder einsatzbereit ist. Ebenso wie Josef Rodler der nach Sprunggelenkbeschwerden in den Kader zurückkehrt. Damit fehlen neben Rafael Wodniok nur noch die Langzeitverletzten Marco Kießling und Tobias Plößner.
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