Drohnenflüge abgehakt

Ein Besuch im Wohnzimmer des Dorfältesten gehörte dazu beim Ausflug der Altbürgermeister in den Truppenübungsplatz Hohenfels. Bild: bö

Die umstrittenen Drohnenflüge der Army waren nur kurz Thema: Dieses Projekt wird nicht weiterverfolgt, erfuhren Altbürgermeister aus dem Landkreis bei einem Ausflug in den Truppenübungsplatz.

Die südlichste Ortschaft im Landkreis war in den vergangenen Tagen der Ausgangspunkt für diesen Ausflug ehemaliger Gemeindechefs der Region. Am Eingang zum Truppenübungsplatz empfing Norbert Wittl von der Abteilung Public Affairs der US-Armee die Altbürgermeister samt Ehefrauen am eisernen Tor in Emhof, um sie auf ihrer kleinen Tour durch das Trainingsgelände Hohenfels zu begleiten.

Im Büro des Ältesten

Erste Station war das große Übungsdorf: Hier sahen sich die Gäste im Amtszimmer des Dorfältesten um. Dann fuhren sie weiter Richtung Emhof, um sich über den Stand des Ausbaus der Feldlandebahn und der parallel dazu verlaufenden Teerpiste für Starts und Landungen von Drohnen zu informieren.

"Dieses Projekt wird von des US- Militärs nicht mehr weiterverfolgt", betonte Wittl: "Das ist jetzt Fakt." Damit sorgte er für Klarheit nach den widersprüchlichen Informationen, die in den vergangenen Wochen zu hören waren. Über Oberdietldorf ging die Fahrt weiter zur ehemaligen Ortschaft Haasla und dann in den Innenbereich des Übungsplatzes. Die Siedlung Keltenwall-Village und die Tour durch den Lagerbereich von Nainhof waren für viele schon beeindruckend. "Ich bin begeistert von der Sauberkeit in diesem Bereich", meinte einer der Teilnehmer.

Vor allem das Feldlager Albertshof, in dem schon mancher der Bürgermeister während seiner Bundeswehrzeit gewesen war, hatte es den ehemaligen Gemeindechefs angetan.

Enslwangs Zwetschgen

Der letzte Teil der Rundfahrt führte durch das Übungsgebiet mit den ehemaligen Ortschaften Schwend und Enslwang. Auch hier gab es überraschende Einblicke: Dass in Hohenfels noch viele Obstsorten erhalten sind, die heute sonst nicht mehr zu finden sind, davon konnten sich die Gäste bei einem Zwischenstopp im Weiler Madöd und in Enslwang überzeugen.

Dass die Zwetschgen dort noch ein bisschen süßer, weicher und fruchtiger als aktuelle Sorten waren, lag wohl auch daran, dass das Café Aladin nicht geöffnet hatte. Doch "die Enslwanger Zwetschgen waren besser, als der Malzkaffee, den man wohl damals hier getrunken haben mag", mutmaßte einer der Altbürgermeister unter den Obstbäumen heraus.

Organisiert hatte diesen Ausflug Hohenburgs Altbürgermeister Gerhard Schärl. Zum Abschluss lud Bürgermeister Peter Braun aus Schmidmühlen nach einer Besichtigung des Feuerwehrhauses und des darin integrierten Schießstandes der Vilstalschützen Emhof noch zu Kaffee und Kuchen ein.
Weitere Beiträge zu den Themen: Emhof (281)September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.