Duell der Absteiger

Der SV Trisching besiegte zum Auftakt den TV Nabburg mit 3:2. Hier eine Szene mit Johannes Blödt (rechts/TV) gegen Rainer Schmid. Bild: mhs

Bereits die zweite Runde bringt in der Kreisklasse West das Duell der optimal gestarteten Kreisligaabsteiger DJK Gleiritsch und dem ersten Spitzenreiter, 1. FC Schwandorf, mit sich.

Wernberg. (lfj) Den guten Start wollen sich auch die Aufsteiger SV Trisching im Match beim SC Weinberg und der TSV Trausnitz bei der Eintracht Schwandorf vergolden. Der TSV Stulln möchte mit einem Dreier bei Aufsteiger SV Haselbach einen weiteren Dreier verbuchen, der TuS Dachelhofen gegen den TSV Klardorf einen Fehlstart vermeiden. Gefordert sind auch die Aufsteiger SV Diendorf und die SG Pertolzhofen/Niedermurach, zwei Auftakt-Verlierer, die direkt aufeinander treffen. Die Partie zwischen dem TV Nabburg und dem SC Kreith wurde auf Mittwoch, 5. August, verlegt.

SV Diendorf       So. 16.00       SG Pertolzhofen
"Nach der unglücklichen Auftaktniederlage in Trausnitz gilt es für uns gegen die fusionierte und dadurch schwer einzuschätzende SG Pertolzhofen/Niedermurach zuhause zu punkten", so die Vorgabe von Diendorfs Trainer Udo Braunschläger. Dazu müssten die Chancen effektiver genutzt werden und die Defensivabteilung kompakter stehen. Es fehlt Schärtl (Urlaub), der Einsatz von Holzgartner ist fraglich.

Gästetrainer Claus Frank kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. "Gegenüber dem guten Spiel gegen Gleiritsch darf diesmal nicht das Toreschießen vergessen werden", mahnt der DJK-Coach, der in Diendorf eine schwere Aufgabe auf seine Truppe zukommen sieht. Sollte an die zuletzt gezeigte angeknüpft und die Chancen konsequent verwertet werden, fährt die SG nicht ohne Punkte heim.

TuS Dachelhofen       Sa. 17.00       TSV Klardorf
"Für uns ist das Ergebnis von Stulln angesichts der schweren Verletzung von Spielführer Beer eher zweitrangig", so TuS-Trainer Oliver Birk. Trotzdem sieht er seine Mannschaft gegen Klardorf schon unter Druck, um nicht von Beginn an hinten drin zu hängen. Neben Beer wird auch Torjäger Donhauser verletzt ausfallen. Doch mit der Einstellung von Stulln rechnet sich Dachelhofen den ersten Dreier aus.

"Bis auf den gesperrten Liebl haben wir in Dachelhofen alle Mann an Bord, von daher wollen wir nicht mit leeren Händen heimfahren", gibt sich Klardorfs Trainer Martin Striedl zuversichtlich. Dennoch warnt er davor, Dachelhofen, das nach der Auftaktniederlage alles versuchen wird zu gewinnen, nicht zu unterschätzen.

FTE Schwandorf       So. 14.30       TSV Trausnitz
Die Eintracht will den Heimauftakt gegen einen kampfstarken Gegner natürlich gewinnen, und ist entschlossen, eine geschlossene Mannschaftsleistung abzurufen. Dabei gilt es, kleine individuelle Fehler abzustellen. Bis auf zwei längerfristig Verletzte hat Trainer Thomas Stenzel alle Spieler zur Verfügung. "Wenngleich der Sieg gegen Diendorf etwas glücklich war, gelungen war der Auftakt allemal", gibt der Trausnitzer Spielertrainer Wastl Lang unumwunden zu. Spielerisch sieht er bei seinem Team noch Luft nach oben, positiv war die Chancenverwertung. Bei der Eintracht sind Laufbereitschaft und Einsatz gefordert um den angestrebten Punkt mitzunehmen. Sehr fraglich ist der Einsatz von Kapitän T.Hösl.

DJK Gleiritsch       So. 15.15       1.FC Schwandorf
"Mit den drei Punkten war ich zufrieden, aber nicht mit der spielerischen Leistung, die wir in Pertolzhofen geboten haben", übt Gleiritschs Trainer Alex Götz leise Kritik. Auch gegen den Mitabsteiger aus der Kreisstadt will die DJK die Punkte einfahren, allerdings muss die angesprochene spielerische Leistung dazu besser werden. Die DJK ist vor den Gästen mit ihren guten Einzelspielern gewarnt.

Die Gäste können in Gleiritsch in Bestbesetzung antreten, wobei das Minimalziel ein Punkt ist. Trainer Uwe Beinhölzl war mit der Leistung gegen Weinberg sehr zufrieden und sieht das Match gegen den Mitabsteiger als eine Art Standortbestimmung. Die Club-Verantwortlichen wissen um die Schwere der Aufgabe, sehen sich aber keineswegs chancenlos.

SC Weinberg       So. 15.15       SV Trisching
Die Mannschaft von Trainer Richard Wagner hatte an der 0:4-Derbyniederlage beim 1. FC Schwandorf schwer zu knabbern. Der Coach hofft, dass die Köpfe gegen den gut gestarteten Aufsteiger wieder frei sind und das Heimspiel zu ihren Gunsten entscheiden werden kann.

Nach dem fulminanten Heimsieg - wie Trischings Spielertrainer Martin Heimler den Auftaktsieg gegen Nabburg nennt - strebt der Aufsteiger auf dem Schwandorfer Weinberg den ersten Auswärtsdreier an. Mit den Kreisstädtern hat der SV noch eine Rechnung über zwei Niederlagen aus der Saison 2013/2014 offen. Varela Pedro und Axtmann sind angeschlagen.

SV Haselbach       So. 17.00       TSV Stulln
Die gute Trainingsbeteiligung steigert beim SV Haselbach die Zuversicht, gegen Stulln den ersten Erfolg zu landen. Beim SV sind zwar einige Führungsspieler weiterhin verletzt, doch die junge Truppe will alles dafür geben um die "Sportheimkirwa" mit einem Dreier feiern zu können.

Die Gäste kommen nach dem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg gegen Dachelhofen, mit genug Selbstvertrauen nach Haselbach, um dort auf Sieg zu spielen, meint zumindest Trainer Georg Winkler. An der Aufstellung der Stullner wird sich gegenüber dem Auftaktspiel voraussichtlich nichts ändern
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